Gebietsbeschreibung:
Das Wiesental ragt wie ein grüner Finger in die Agglomeration Basel
hinein. In dessen Mitte fliesst die Wiese. Charakteristisch für das
Wiesental sind die Waldgebiete Lange Erlen sowie Nonnenholz. Das Gelände
der Landesgartenschau mit der Kiesgrube Käppelin (Naturschutzgebiet)
bildet den Übergang zum angrenzenden Siedlungsgebiet der Stadt
Weil am Rhein. Zwischen bewirtschafteten Grünlandflächen
weiter flussaufwärts
liegen seltene, artenreiche Wiesen und Ruderalfluren. Der Bereich südlich
der Wiese ist geprägt durch Feuchtwiesen und ehemalige Bewässerungskanäle.
Angrenzend an den Rhein liegen grosse Bereiche mit Kleingartenanlagen.
Das
Schwerpunktgebiet Wiese weist Verbindungen zum oberen Wiesental, über
den Schlipf zum Tüllinger Berg und an der Gemeindegrenze Lörrach/Riehen
zu den bewaldeten Hügeln links der Wiese auf.
Die ehemalige Kiesgrube Käppelin ist ein Rückzugsgebiet für
die verlorengegangenen Lebensräume im Flußbett des Oberrheins.
Hier überleben Tiere wie Kreuzkröte, Gelbbauchunke, Ödlandschrecke,
Weinhähnchen. Dank des Mosaiks von verschiedenen Lebensräumen
brüten hier mehrere Paare von Dorngrasmücke, Orpheusspötter,
Fitis, Sumpfrohrsänger, Wendehals und Pirol. Flußregenpfeiffer,
Neuntöter, Nachtigall, Waldohreule, Grün- und Grauspecht kommen
ebenfalls vor.
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und die Ziele für dieses Gebiet. |