Bei der Sichtung der Unterlagen über die bereits
vorhandenen Vogeldaten im Untersuchungsgebiet wurde festgestellt, dass
es für einige bedeutende Naturräume - so das Landschaftsschutzgebiet
Tüllinger Berg und das Französische Naturschutzgebiet Petite Camargue
Alsacienne – bereits gute Erhebungen gibt. Daten aus anderen Regiobogen-Flächen
fehlen. Auch mussten wir erkennen, dass allzu oft der genaue Ort des Brutreviers
nicht genannt wird. Dies ist aber für die Erfolgskontrolle von Biotopaufwertungsmaßnahmen
wichtig. Im Frühjahr 2002 wurden deshalb im Rahmen des Projekts Regiobogen
im deutschen Projektgebiet die singenden Brutvögel außerhalb der
Siedlungsräume erfasst. Die Kartierung wurde von TRUZ Mitarbeiter Fritz
Raschdorf und Dipl.-Biologe Achim Vossmeyer (Büro für Landschaftsökologie,
Freiburg) durchgeführt.
Verzichtet wurde auf Erhebungen der allgemein
häufigen Arten Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Elster, Feldsperling, Hausrotschwanz,
Haussperling, Star, Rabenvögel sowie der seltenen, jedoch gebäudeabhängigen
Vogelarten Mehl-, Rauchschwalbe und Mauersegler. Lückenhaft blieb der
Nachweis von Arten wie Eisvogel, Graureiher, Kiebitz, Wasseramsel, Flussregenpfeifer,
Spechte
und Eulen.
Sie sind nur
mit erheblich
höherem Aufwand zu kartieren.
Lesen Sie mehr zur Vorgehensweise und den Ergebnissen.
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