Mildes aber stürmisches Wetter begleitete
die etwa 20 Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich auf ihrer
grenzüberschreitenden Velotour entlang der Uferwege von Wiese, Rhein
und Kander. Die Exkursion wurde von Sigrid Müller und Nathalie Dubié organisiert,
die vom Trinationalen Umweltzentrum für das Projekt Regiobogen angestellt
sind. Am Wieseufer erläuterte Thomas Schwarze vom TRUZ zunächst
die bereits 1999 und 2000 durchgeführten Arbeiten zur Renaturierung
der Uferbereiche. Anschließend führte Herr Raschdorf von ProNatura
Basel die Exkursionsteilnehmer fachkundig durch die Kiesgrube Käppelin.
Seit die natürliche Flußdynamik durch die Begradigung der Flußläufe
und deren Sicherung mit Dämmen verhindert wird, sind viele charakteristische
Lebensräume entlang der Gewässer verloren und kommt Ersatzstandorten,
wie Kiesgruben und Eisenbahngleisen eine größere Bedeutung zu.
Nach dem Mittagessen im TRUZ radelten die Teilnehmer weiter bis an die Kander,
wo Thorsten Kowalke und Uta Lemberger von der Gewässerdirektion Waldshut-Tiengen
die in diesem Sommer durchgeführten uferbaulichen Maßnahmen im
unteren Abschnitt der Kander erläuterten.
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Die Exkursionsgruppe beteiligte
sich symbolisch an der demnächst stattfindenen Bepflanzung der Buhnen,
indem vier verschiedenen Weidenarten gepflanzt wurden: Eine Lavendel-, Purpur-,
Mandel- und Reifweide. Zuletzt führte die Exkursion an den Rhein beim
Stauwehr Märkt. Marc Baumann von der Petite Camargue Alsacienne informierte
die Teilnehmer über die Geschichte des Rheins und des Kanal de Huningue.
Die Exkursion endete stimmungsvoll mit einer heißen Tasse Tee und Gewürzkuchen
am Ufer des Rheins.
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