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Schwerpunktgebiete
 

Die Trockenaue und das Naturschutzgebiet Totengrien (D)

Gebietsbeschreibung:
Vom nördlichsten Ende des Untersuchungsgebiets bis an den Mündungsbereich der Kander erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung (östlich entlang des Rheins) ein teilweise schmaler Bereich, der die ehemalige Rheinaue und Teile der Markgräfler Niederterrasse umfasst. Hier sind schwerpunktmäßig Biotoptypen trockener Standorte wie Magerrasen, fragmentarische Trockenrasen sowie trockenwarme Gebüsche und Säume zu finden. Diese entstanden im Zusammenhang mit der Korrektur des Rheinverlaufs und dem Bau des Rheinseitenkanals. Man findet deshalb einen vergleichsweise hohen Anteil an Magerrasen trockener, basenreicher Standorte (9%), ebenso wie Kiesabbaugebiete, die als Ersatzlebensraum für verlorengegangene Auengebiete dienen können. Dieser Bereich wird stellenweise durch Kiefernforste (ehemalige Rheinaue), durch Intensivgrünland oder durch äcker unterbrochen.
Im Trockenauegebiet entstand das Naturschutzgebiet: „Totengrien“ (Grösse : 2,76 ha), eine vielbesuchte Orchideen-Wiese. Es findet sich auf der Gemeinde Istein und wurde am 1. Juni 1973 unter Schutz gestellt.
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