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Schwerpunktgebiete
 
Impressum

Die Trockenaue und das Naturschutzgebiet Totengrien (D)

Gebietsbeschreibung:


Vom nördlichsten Ende des Untersuchungsgebiets bis an den Mündungsbereich der Kander erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung (östlich entlang des Rheins) ein teilweise schmaler Bereich, der die ehemalige Rheinaue und Teile der Markgräfler Niederterrasse umfasst. Hier sind schwerpunktmäßig Biotoptypen trockener Standorte wie Magerrasen, fragmentarische Trockenrasen sowie trockenwarme Gebüsche und Säume zu finden. Diese entstanden im Zusammenhang mit der Korrektur des Rheinverlaufs und dem Bau des Rheinseitenkanals. Man findet deshalb einen vergleichsweise hohen Anteil an Magerrasen trockener, basenreicher Standorte (9%), ebenso wie Kiesabbaugebiete, die als Ersatzlebensraum für verlorengegangene Auengebiete dienen können. Dieser Bereich wird stellenweise durch Kiefernforste (ehemalige Rheinaue), durch Intensivgrünland oder durch äcker unterbrochen.
Im Trockenauegebiet entstand das Naturschutzgebiet: „Totengrien“ (Grösse : 2,76 ha), eine vielbesuchte Orchideen-Wiese. Es findet sich auf der Gemeinde Istein und wurde am 1. Juni 1973 unter Schutz gestellt.

 
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Nutzung, Rahmenbedingungen und Ziele des Naturschutzgebietes Totengrien

Nutzung:


Nur kleine Teile des Gebietes werden landwirtschaftlich genutzt. Diese liegen verstreut innerhalb von bewaldeten Bereichen zwischen A5 und Rhein, auf der Höhe von Istein auch östlich der A5. Die ackerbauliche Nutzung überwiegt im Vergleich zur Grünlandnutzung. V. a. der Bereich der Isteiner Schwellen steht erheblich unter Druck durch Erholungsnutzung. Dort, wo Parkmöglichkeiten bestehen, liegen die Schwerpunkte. Außerdem ist der Rhein ein beliebtes Gewässer für die Hobbyfischerei.

Rahmenbedingungen:


Das Totengrien, ein Mosaik aus Flächen mit Magerrasen, Gebüschen und Bäumen, wurde bereits als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Kiesgrube im Blansinger Grien als Standort für Pionierpflanzen und Arten trockenwarmer Standorte steht kurz vor der Ausweisung. Das gesamte Gebiet wurde als Natura-2000-Schutzgebiet erfasst.

Ziele :

  • Sicherung von Flächen mit Vorkommen von Tier- und Pflanzenarten sowie Biotoptypen trockenwarmer Standorte (z.B. Magerwiesen, Trocken und Halbtrockenrasen)
  • Sicherstellung der Pflege der für den Naturschutz besonders wertvollen Flächen
  • Pflege und Entwicklung von Standorten, die Bedeutung für wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten haben und nicht übermäßig mit Nährstoffen versorgt sind
  • Naturnahe Bewirtschaftung der Kiefernforste und Umbau in Laubmischwaldbestände
  • Wiederaufnahme der Bewirtschaftung brachgefallener und ökologische Aufwertung vergleichsweise intensiv bewirtschafteter Flächen.