Der Regiobogen im Spiegel der Presse
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Über die Arbeit des Projekts wird in der regionalen und überregionalen
Presse regelmässig berichtet. Nachstehend eine Auswahl publizierter Presseartikel. |
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Badische Zeitung 26.April 2012
Wechsel im Truz ist gut vorbereitet
In den vergangenen beiden Wochen haben Michael Wilke und seine Nachfolgern Astrid Deek viele Termine gemeinsam absolviert.
Astrid Deek freut sich schon darauf, in wenigen Wochen als Nachfolgerin von Michael Wilke die vielen Projekte im grenzüberschreitenden Natur- und Umweltschutz selbst anpacken zu können. Foto: Senf
WEIL AM RHEIN. "Zugehört und mitgeschrieben", das habe sie in den vergangenen beiden Wochen seit Ende der Osterferien fast ununterbrochen, wenn sie mit dem scheidenden Truz-Projektleiter und künftigen Lörracher Bürgermeister Michael Wilke unterwegs war, erzählt Astrid Deek und ergänzt: "Manchmal wäre ich froh gewesen, wenn ich Steno könnte". So viel an Informationen seien da auf sie zugekommen, dass sie einen ganzen Hefter füllen. Nun fühlt sie sich für den Amtsantritt am 1. Juni bestens vorbereitet.
Gezeigt habe ihr das vor allem, wie facettenreich die Arbeit im Projekt Regiobogen, beim grenzüberschreitenden Natur- und Umweltschutz ist und wie vielfältig die Partner und Ansprechpartner sind. Da folgte auf den Besuch von Minister Alexander Bonde in Weil eine Reise nach Straßburg, um weitere Verbesserungen am laufenden Antrag für das Interregprojekt "Naturkorridor" zu diskutieren. Schafft es Astrid Deek in den nächsten Monaten, hier die letzten Hürden zu nehmen, würde die EU im Verbund mit 24 Projektpartnern in den nächsten drei Jahren zusammen 750 000 Euro bereitstellen. Ein Abstecher nach Offenburg gab Gelegenheit, das Vorhaben eines Buchprojekts über die Metropolregion voranzubringen. Unterstützt vom Oberrheinrat will das Truz den Bürgern mit dem Buch Lust machen, ihre nähere und weitere Umgebung neu zu entdecken, so das Ziel, das Wilke mit dem Vorhaben verbindet.
Dazwischen konnte sich Astrid Deek in die Frage der Gutachten und des Monitorings einarbeiten. Die Begrüßung einer neuen Mitarbeiterin, die sich bis September beim Truz speziell mit diesem Thema beschäftigen wird, gab dazu beste Gelegenheit. Eine detaillierte Einführung in das Projekt "Gebäudebrüter" folgte auf dem Fuß. Auch hier hat im April eine Praktikantin die Arbeit aufgenommen und wird versuchen, für die Stadt Lörrach mit Hilfe der Bürgerschaft eine Karte zu erstellen, auf der die Nistplätze von Fledermäusen und anderen geschützten Tieren dokumentiert werden sollen, die in Häusern leben. Durch die Wärmesanierung solcher Gebäude verlieren die Tiere zusehends Lebensraum.
In den nächsten Tagen folgt nun noch eine Sitzung mit dem Projektteam "Landschaftspark Wiese" und ein Treffen mit dem Grünplaner der Stadt Weil am Rhein, wobei Aspekte der Landschaftspflege erörtert werden sollen – anschließend ist die Umweltgeowissenschaftlerin auf sich gestellt. Am 2. Mai beginnt Michael Wilke sein neues Amt als Lörracher Bürgermeister – zwar nur wenige Kilometer entfernt, aber die Entscheidungen wird sie dann eben doch treffen.
Ob es Wilke allerdings bis dahin schafft, seinen Schreibtisch wirklich leer zu räumen, das will er noch nicht versprechen. "Derzeit wachsen die Stapel darauf eher noch, statt kleiner zu werden", schildert er. Dabei zeugen zwei große Kisten von dem Versuch, die wichtigsten Unterlagen zusammenzupacken und für den Umzug vorzubereiten.
Voraussichtlich werde er nach dem 2. Mai aber noch einmal vorbei kommen müssen, um die letzten Dinge abzuräumen, befürchtet Wilke schon. Was aber nicht gar so dramatisch wäre, da Astrid Deek offiziell erst am 1. Juni im Truz einzieht. Zudem sei ja auch der Weg zwischen dem Truz-Büro an der Lörracher Wiesentalstraße und seinem neuen Schreibtisch im Rathaus nicht allzu weit. Die vergangenen Wochen seit seiner Wahl haben ihm schon einen Vorgeschmack gegeben, was auch im Rathaus alles an Arbeit auf ihn zukomme. Da sei er schon ganz schön eingespannt gewesen.
So sicher sich Wilke ist, dass das Projekt grenzüberschreitender Natur- und Umweltschutz bei Astrid Deek in guten Händen ist, so sicher ist sie sich, dass sie zunächst die Arbeit fortführt. "Die Flamme der Begeisterung ist längst übergesprungen", erzählt sie, so dass es auch schwerfalle, ein echtes Lieblingsprojekt zu benennen. In jedem Fall freue sie sich, in wenigen Wochen die Verantwortung zu übernehmen.
Badische Zeitung 16.April 2012
Minister Alexander Bonde lobt das Trinationale Umweltzentrum
Auf der Suche nach einer Naturschutzstrategie und eines landesweiten Biotopverbundkonzeptes habe das Truz in Weil am Rhein eine "Vorreiterrolle übernommen".
WEIL AM RHEIN (tm). "Das Trinationale Umweltzentrum (Truz) ist im Bereich der Umweltbildung und insbesondere des grenzüberschreitenden Naturschutzes eine anerkannte Institution", lobte Alexander Bonde. Der Landesminister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz besuchte am Samstagvormittag das Truz und sprach über die Naturschutzpolitik des Landes. Die Landesregierung ist dabei, eine Naturschutzstrategie und ein landesweites Biotopverbundkonzept zu entwickeln. Das Truz habe in diesen Dinge eine Vorreiterrolle übernommen, und auf die hier gemachten Erfahrungen greife die Landesregierung gerne zurück, sagte Bonde. Wenn es um Wale, Eisbären oder Regenwälder gehe, seien viele Menschen für Naturschutz. "Aber wenn Bären zu uns kommen, ist das nicht mehr so wie mit den Eisbären", sagte der diesen Monat noch amtierende Fachbereichsleiter Regiobogen beim Truz, Dr. Michael Wilke. Im Gespräch mit Bonde wies er auf den grenzüberschreitenden Landschaftspark Wiese hin und hob das geplante Projekt "Gut Nonnenholz" hervor, wo eine Begegnungsstätte zwischen Mensch und Natur und ein trinationales Innovationscenter für Umwelttechnologie und Naturschutz entstehen und das Gebiet aufwerten könnten. Das Projekt hat bereits eine Vornominierung für die Internationale Bauausstellung Basel, IBA 2020, erreicht.
Bonde betont Bedeutung des Naturschutzes für die Wirtschaft
BILD.de Samstag, 14. April 2012, 12:35 Uhr
Weil am Rhein (dpa/lsw) - Naturschutzminister Alexander Bonde (Grüne) hält ein Zusammenspiel von Ökologie und Wirtschaft für entscheidend, um die biologische Vielfalt zu erhalten. «Erfolgreicher Naturschutz braucht viele Partner», sagte der Minister am Samstag in Weil am Rhein nahe den Grenzen zur Schweiz und zu Frankreich beim Besuch des Trinationalen Umweltzentrums (TRUZ). «Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und nicht nur ein Fall für die Ökologen.» Auch die wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen biologischer Vielfalt seien wichtig. Deutlich werde dies unter anderem bei der Bestäubung der Kulturpflanzen durch Insekten, die von großem wirtschaftlichen Nutzen sei.
Badische Zeitung 12.April 2012
Ein Refugium für Tiere und Pflanzen
Bei einem Rundgang durch die Kiesgrube Käppelin gibt es viel zu entdecken / Fritz Raschdorf kennt viele Vögel an der Stimme.
WEIL AM RHEIN. Jetzt im Frühling ist in der Kiesgrube Käppelin einiges los – wenngleich sich dieses nicht auf Anhieb jedem erschließen mag. Fritz Raschdorf jedoch weiß: "Jetzt beginnt die Zeit der Heimkehrer." Sprich: Die Vogelarten, die den Winter im warmen Süden verbracht haben, treffen nach und nach wieder in der Kiesgrube Käppelin ein.
Zu den ersten Heimkehrern gehört die Mönchsgrasmücke, die bereits seit Anfang April wieder ihren Gesang erklingen lässt. In den kommenden 14 Tagen sollten dann auch seltene Vogelarten wie der Feldschwil oder der Sumpfrohrsänger zurückkehren, die sich in den Brachfeldern der Kiesgrube wohl fühlen. Dabei überwintern hier auch viele Vögel, wie Fritz Raschdorf weiß: "Sperlinge und Meisen etwa sind durch ihr Federkleid gut vor Kälte geschützt und stellen ihre Ernährung während der kalten Jahreszeit von Insekten auf Beeren um."
Foto Steineck
Für Raschdorf heißt der Frühling auch, dass es in der Kiesgrube jetzt regelrecht von Vogelstimmen schwirrt. "Da links hört man eine Kohlmeise, rechts singt eine Heckenbraunelle", sagt er etwa. Fritz Raschdorf lauscht kurze Zeit. "Und da hinten, das ist die Stimme des Zaunkönigs", meint er dann. Zwischendrin erklingen auch noch die keckernden Laute des Grünspechts, die an ein Lachen erinnern. Raschdorf kennt viele der Vogelarten, die in der Kiesgrube Käppelin leben, bereits an der Stimme. "Alle kenne ich nicht", schränkt er zwar ein. Dennoch wird ein Rundgang mit dem passionierten Umweltschützer schnell zu einem Ausflug in die Vielfalt der Natur.
Das Talent zum Erkennen von Vogelstimmen hat Raschdorf bereits als Kind gepflegt. Ein Geheimnis dahinter gebe es jedoch nicht, wie er sagt. "Das ist wie bei einem Musiker, der gefragt wird, warum er schon früh die Begabung für ein bestimmtes Instrument besitzt", meint er. Eine wichtige Rolle hat bei der Naturbegeisterung Fritz Raschdorfs sicherlich der Vater gespielt, der ihm anschauliche Vergleiche nahe brachte: "Beim Zilpzalp, einem der Vögel, die ihren Namen singen, musste mein Vater immer an jemanden denken, der Geld zählt und dieses vor sich auf den Tisch legt – eben Zilpzalp", erinnert sich Fritz Raschdorf. Anderen dieses Gehör für Vogelstimmen zu vermitteln, sei gar nicht einfach. "Selbst meiner Frau muss ich da manchmal helfen", weiß er.
Hinzu kommt, dass der heute 78-jährige Umweltschützer viel Zeit in der Kiesgrube verbringt: "Während der Saison im Sommer bin ich praktisch jeden Tag hier", sagt Raschdorf, der sich seit 1984 dafür einsetzte, dass die Kiesgrube Käppelin zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. 2003 war es schließlich so weit, und die oberste Naturschutzbehörde in Freiburg erkannte an, dass die Kiesgrube ein Refugium für seltene und in ihrem Bestand bedrohte Tier- und Pflanzenarten ist.
Heute befindet sich das 20 Hektar große Gebiet im Besitz der Stadt, gepflegt wird es durch das Trinationale Umweltzentrum (Truz). Fritz Raschdorf wird durch den Ornithologen Harald Büche sowie durch Georges Preiser unterstützt. Für ihn steht – frei nach einem Zitat des Autors Martin Walser – fest: "Wer ihre Schönheit erkennt, ist auf dem hoffnungsvollsten Weg, die Natur zu bewahren."
Badische Zeitung 30.März 2012
Astrid Deek tritt Nachfolge von Wilke an
Nahtloser Übergang zum 1. Juni.
Foto Senf
WEIL AM RHEIN (us). Beim Trinationalen Umweltzentrum ist für Kontinuität gesorgt: Gestern bestätigte der Vorstand die Vorauswahl der Findungskommission einstimmig und wählte die 33-jährige Dr. Astrid Deek zur neuen Fachbereichsleiterin grenzüberschreitender Naturschutz – so wurde das bisherige Projekt Regiobogen in diesem Zuge umbenannt. Bürgermeister Klaus Eberhardt als Vorsitzender des Trinationalen Umweltzentrums freute sich, dass es gelungen sei, in kürzester Zeit eine Nachfolgerin für Michael Wilke zu finden, der bekanntlich am 1. Mai seine Stelle als neuer Bürgermeister in Lörrach antritt.
Astrid Deek hat in Lüneburg Umweltwissenschaften studiert und anschließend in Hamburg promoviert. Seit einem Jahr arbeitet sie an der Universität Basel am Institut für Umweltgeowissenschaften. Die Stelle als Leiterin des Fachbereichs grenzüberschreitender Naturschutz bezeichnet sie als "Traumjob", verbinde sie doch Möglichkeiten Menschen für den Umweltschutz zu gewinnen und dabei immer wieder neue Ideen zu verwirklichen. Zum 1. Juni wird Astrid Deek die Stelle antreten.
Badische Zeitung 13.März 2012
Zuviel Müll im Naturschutzgebiet
Klasse 7b der Markgrafenschule sammelten Abfall im Krebsbachtal /Ärger über Batterien.
WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (BZ). 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b der Markgrafenschule und ihr Klassenlehrer Reiner Engler haben zusammen mit den Mitarbeitern des Truz-Projektes Regiobogen tatkräftig geholfen, das seit 1991 bestehende Naturschutzgebiet Krebsbachtal von Müll zu säubern. Da die letzte Aktion dieser Art schon ein paar Jahre zurückliegt, kam ein "ordentlicher" Haufen Müll zusammen.

Die Klasse 7b der Markgrafenschule befreite das Naturschutzgebiet Krebsbachtal vom Müll. Foto: TRUZ
Mehr als 20 Säcke Abfall haben die Schülerinnen und Schüler in etwa der Hälfte des Gebiets gefüllt. Hinzu kamen noch diverse Autoreifen, Elektrogeräte, Autobatterien und Fahrräder. Als besonders ärgerlich empfanden sie es, dass in den oft einfach aus dem Auto herausgeworfenen Müllsäcken auch viele normale Batterien warten. Diese enthalten giftige Stoffe und sind zudem besonders schwierig wiederzufinden zwischen Laub, Pflanzen und allerlei Gestrüpp. Auch Elektroschrott im Bach zählte zu den problematischen Abfällen.
Die Truz-Mitarbeiter kennen durch ihre Tätigkeit die Müllproblematik im Krebsbachtal seit Jahren. Der Klassenlehrer und einige seiner Schülerinnen und Schüler hingegen zeigten sich entsetzt angesichts der Dinge, die im Schutzgebiet einfach abgeladen werden. Fragen kamen auf, wer so etwas mache und ob das nicht verboten sei. Auf die letzte Frage gibt es eine klare Antwort: Es ist verboten, und wer dabei ertappt wird, muss mit einer Anzeige rechnen.
Auch wenn die Aufmerksamkeit in erster Linie auf dem Müll lag, konnten die Schülerinnen und Schüler dennoch ein paar schöne Naturbeobachtungen im Vorfrühlingswald machen. Wie überall in den bodenfeuchten Wäldern blühten bereits als erste Frühlingsboten die zweiblättrigen Blausterne in zartem Blau. Diese Art ist gesetzlich besonders geschützt und darf daher nicht gepflückt oder ausgegraben werden. Auch die Vogelwelt ist bereits aktiv. Der Grünspecht, der von einigen Schülern beobachtet wurde, brütet auch im Schutzgebiet. Um der fleißigen Klasse die Besonderheiten des Krebsbachtals einmal ohne Müll zu zeigen, ist im Mai eine gemeinsame naturkundliche Begehung des Gebietes geplant.
Auf Initiative von Klassenlehrer Engler wurde die Putzaktion vom Naturschutzdienst des Truz noch sehr kurzfristig organisiert, um nicht das Brutgeschäft der zahlreichen Vogelarten zu stören. Das Krebsbachtal gehört neben dem Tüllinger Berg und der Kiesgrube Käppelin zu den drei vom Truz betreuten Schutzgebieten in Weil am Rhein.
Die Aktion wurde tatkräftig durch den Betriebshof der Stadt unterstützt. Die Betriebshofleiterin Andrea Müller und ihr Stellvertreter Reiner Krause haben spontan Greifzangen und Müllsäcke zur Verfügung gestellt und für den raschen Abtransport sowie die fachgerechte Entsorgung des Müllbergs im Anschluss an die Putzaktion gesorgt.
Badische Zeitung 22. Februar 2012
IBA: Zwei Weiler Projekte vornominiert
Vernetzung von Vitra Campus und Fondation Beyeler sowie Truz-Erweiterung im Bässlergut.

Das Truz will künftig auch das Bässlergut nutzen. Foto: Frey WEIL AM RHEIN (BZ). In der jüngsten Sitzung des Kuratoriums der Internationalen Bauausstellung Basel (IBA) und des politischen Lenkungsausschusses sind die beiden von Weiler Seite eingereichten Projekte "triotop" und "Kultur.Stadt.Weg." vornominiert worden. Damit haben die Gremien eine IBA-Fähigkeit dieser beiden Projektideen attestiert.
Bei dem Projekt "Kultur.Stadt.Weg." geht es um die Vernetzung des Vitra Campus mit der Fondation Beyeler als weiteres kulturelles Highlight der Region sowie mögliche Wegeverbindungen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs, der Stadt und der Landschaft. Beim Projekt "triotop" ist die Umwandlung des sogenannten Bässlergutes in ein regionales Umweltzentrum mit Aufnahme von Fachstellen des Trinationalen Umweltzentrums und des Landschaftsparks Wiese angedacht. In diesem Konzept könnten auch weitere ökologische Betriebe Platz finden, um in dem Wirtschaftsteil des zurzeit nahezu leer stehenden Komplexes eine "Markthalle" ökologischer Themenschwerpunkte aufzubauen.
Das Projekt "Kultur.Stadt.Weg." war in Zusammenarbeit zwischen Stadt und Vitra entstanden, die Vorkonzeption des "triotop" basiert auf Überlegungen des Trinationalen Umweltzentrums (Truz). Bürgermeister Klaus Eberhardt, selbst Mitglied des politischen Lenkungsausschusses der Internationalen Bauausstellung Basel 2020, zeigte sich erfreut über die Vornomination. Das ist freilich erst die halbe Miete. Um weiter im Rennen zu bleiben, müssen die beiden Konzepte nun "in einem qualitativ herausragenden Maßstab" weitergeführt werden, wie es in einer Mitteilung der IBA heißt.
Badische Zeitung 14. Februar 2012
Preis fürs Umweltzentrum
Europäischer Regio-Kultur-Initiativpreis und Ministerbesuch.
WEIL AM RHEIN (us). Das trinationale Umweltzentrum, allen voran das Projekt Regiobogen kann mit seiner grenzüberschreitenden Zusammenarbeit inzwischen immer größere Erfolge verbuchen. Als eine gewisse Krönung seiner fünfjährigen Arbeit beim Truz bezeichnet es Projektleiter Dr. Michael Wilke, dass das Projekt am 10. März mit dem Europäischen Regio-Kultur-Initiativpreis ausgezeichnet wird. André Weber, der frühere elsässische Generalrat und langjährige Vorsitzende des S.I.P.E.S. hatte Wilke und sein Projekt für den Preis, der im Münster in Breisach übergeben wird, vorgeschlagen. Wenige Wochen später, am 14. April, erfährt das Truz eine weitere Würdigung: Dann hat sich Alexander Bonde, der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zu einem Besuch angesagt.
Badische Zeitung 14. Februar 2012
Menschenfreundliche Delfine
Verhaltensforscherin Monika Wilke spricht heute über ein altes Phänomen.
Foto: zvg
Viele lokale Fotografen verbringen einen Teil des Jahres auf Reisen, immer auf der Suche nach interessanten Motiven. Manchmal gilt ihre Faszination bestimmten Ländern, manchmal bestimmten Arten. Immer liegt ihnen aber der Erhalt des Lebensraums am Herzen. Im Rahmen des Forums Naturfotografie können Besucher den Blick schweifen lassen und Fotos und Berichte genießen. Das Forum Naturfotografie wird vom Trinationalen Umweltzentrum (TRUZ) gemeinsam mit der Stadtbibliothek und der Stadt Lörrach veranstaltet.
Die Veranstaltungen finden immer dienstags um 20 Uhr im Saal der Stadtbibliothek Lörrach statt. Zu jeder Veranstaltung gibt es einen Medientisch der Stadtbibliothek zu den vorstellten Ländern oder Arten. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende für die Naturschutzarbeit des Trinationalen Umweltzentrums wird gebeten.
Heute, Dienstag, 14. Februar, berichtet Monika Wilke um 20 Uhr über das weltweite Phänomen menschenfreundlicher Delfine. An vielen Küsten der Welt gibt es Delfine, die den Kontakt zu Menschen suchen. Sie folgen Booten oder spielen mit Schwimmern und Hunden. Zahlreiche Reisen führten Wilke durch Europa, Australien und Neuseeland um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. In ihrem Vortrag berichtet sie davon und zeigt, dass es auch andere Tierarten gibt, bei denen dieses Verhalten zu beobachten ist. Sie nimmt ihre Zuhörer mit auf eine Reise zu einem Phänomen das schon im Altertum die Menschen fasziniert hat.
Monika Wilke ist Verhaltensforscherin und Kommunikationstrainerin. Nach ihrem Biologiestudium in Bielefeld ging sie 1993 nach Südfrankreich.
Hier machte sie ihre Doktorarbeit über das Phänomen der menschenfreundlichen Delfine. Schon in diesem Zusammenhang interessierten sie die Interaktionen zwischen Delfinen und Menschen und unter den Menschen. Nach einer Zusatzausbildung arbeitet sie heute als Kommunikationstrainerin und Coach.
Der nächste Vortrag innerhalb der Reihe Forum Naturfotografie dreht sich um "Die Nationalparks Krüger und Massai-Mara in Afrika". Karlheinz Erz aus Binzen hält ihn am 13. März.
Badische Zeitung 4. Februar 2012
47 Ideen für den Krebsbach
Regierungspräsidium in nächsten Jahren will die Aufwertung des Naturschutzgebietes fördern.
Krebsbach – ein Stückchen „Urwald“ am Rande von Haltingen Foto: FREY
WEIL AM RHEIN. Der Krebsbach, der unterhalb des Hochgestades entlang von der Leopoldshöhe bis nach Haltingen reicht und zwischen Rebgartenweg und Heldelinger Straße versickert, gehört mit zu den interessantesten Feuchtgebieten auf Weiler Gemarkung. Seit die Bahn den Bach als Ausgleichsmaßnahme für den vierspurigen Ausbau wieder an die von der Wiese her kommenden Wuhrgräben anschließen will, ist der Bach wieder in den Blick der Umweltschützer geraten. Das Truz hat nun 47 Ideen erarbeitet, wie der Bach aufgewertet werden könnte.
Schon vor mehr als einem Jahr hatte das Truz begonnen, den Krebsbach – der seinen Namen übrigens nicht wegen der dort lebenden Krebse trägt, sondern wegen einer Anfang des 19. Jahrhunderts dort angelegten Krebszucht, die allerdings wenig Erfolg hatte – genauer zu untersuchen. Als im vergangenen Jahr das Regierungspräsidium erklärte, Mittel bereitzustellen, um das Feuchtgebiet aufzuwerten, begann das Truz damit, mögliche Maßnahmen zusammenzutragen, die in den nächsten Jahren angegangen werden könnten. Im Rahmen des jüngsten Umweltstammtisches im trinationalen Umweltzentrum stellten Isabel Szabo und Birgit Frosch nun verschiedene der Vorschläge exemplarisch vor. Dabei machten sie aber auch darauf aufmerksam, wie schwer es sein wird, eine für alle optimale Lösung für den Krebsbach zu finden.
Schon allein die Frage, ob der Anschluss des Krebsbaches an die Wuhrgräben im Bereich des Mattfeldes überhaupt Sinn mache, wurde sehr intensiv diskutiert. Zwar gehöre diese Idee mit zu den ältesten Projekten, die das Truz verfolgt habe, wie der städtische Grünplaner Peter Sepp erklärte, aber gleichwohl gebe es Bedenken. Immerhin hatte Birgit Frosch in ihrer Einführung darauf aufmerksam gemacht, dass ein großer Teil der Artenvielfalt des Gebietes davon zehre, dass der Bach von relativ sauberem Grundwasser gespeist wird. Zehn Quellen sind in dem Gebiet bisher erfasst worden. Der Anschluss an die Wuhrgräben könnte ermöglichen, dass verunreinigtes Wasser aus der Wiese in das Gebiet gelangt und die Tier- und Pflanzenwelt negativ beeinflussen könnte. Schnell wurde klar, dass ein Zufluss von den Wuhrgräben, der für einen stabilen Wasserspiegel sorgen könnte, mit verschiedenen, baulich aufwändigen Überlaufwerken gekoppelt werden müsste.
Weniger strittig ist da die Beseitigung des Mülls und auch die stückweise Rodung der Hybridpappeln sowie der Robinien. Beide Baumarten waren erst von Menschen an dem Bachlauf und der Böschung hinauf zum Hochgestade angepflanzt worden und reduzieren inzwischen durch ihren Schattenwurf die Artenvielfalt. Zudem begünstige die Robinie die Ausbreitung von Brombeere und Brennnessel, die andere Pflanzen verdrängen. Durchaus positiv angenommen wurde der Vorschlag, das Biotop mit einem Lehrpfad und entsprechenden Schildern für Besucher zu erschließen.
Weiler Zeitung 4. Februar 2012
Krebsbachtal wieder stärker im Bewusstsein verankern
Diskussion über Maßnahmen wie höherer Durchfluss oder Erstellung eines Lehrpfads mit Schautafeln
Isabel Szabó (l.) und Birgit Frosch (r.) haben sich viele Gedanken über eine Aufwertung des Krebsbachtals gemacht.
Foto: Alexandra Günzschel
(ag). WEIL AM RHEIN Das Krebsbachtal ist ein Naturschutzgebiet inmitten einer urbanen Gegend. Vom Projekt Regiobogen beim Trinationalen Umweltzentrum (Truz) wurden nun Maßnahmen zu seiner Aufwertung erarbeitet. Beim ersten Umwelt-Stammtisch wurden einige wenige davon diskutiert. Wichtig sei es, sich zunächst einmal darüber klar zu werden, wo man hinwolle, erklärten die beiden Referentinnen Birgit Frosch und Isabel Szabó, denn nicht jede Maßnahme vertrage sich mit der anderen. Ein Ziel könnte es zum Beispiel sein, den Durchfluss an Wasser im Krebsbachtal zu erhöhen. Vorgeschlagen und diskutiert wurde dazu zum Beispiel ein Anschluss an den Wuhrgraben, der zurzeit unterirdisch in den Rhein geleitet wird. Doch der Wuhrgraben kann mitunter durch die Wiese verschmutzt sein. Was es bedeuten würde, dieses Wasser in ein Naturschutzgebiet einzuleiten, sei schwer abzusehen, sagte Birgit Frosch. Zunächst müsse man sich ein genaueres Bild über die dort lebenden Tierarten machen, sagte sie. Krebse wurden im gleichnamigen Bach bisher übrigens keine gefunden. Der Name komme von einer Krebszucht. Würde sich der Charakter des Gewässers durch eine Verbindung zum Rhein nicht stark verändern, gab ein Teilnehmer der Runde zum höheren Durchfluss zu bedenken. Ein anderer schlug vor, einfach von oben her mehr versickern zu lassen. Prinzipiell sei auch schon eine Mehrung von Feuchtgebieten mit Biotopwert positiv zu bewerten, hieß es außerdem. Ein weiteres Thema waren Grünkorridore für wandernde Tierarten im zerschnittenen Naturschutzgebiet. Hierfür gab es diverse Vorschläge, wobei sich allerdings die Autobahn als schier unüberwindliches Hindernis erwies.
Um zumindest das Abladen von schweren Elektrogeräten im Naturschutzgebiet zu verhindern, wurde vorgeschlagen, beim Feldweg bei der Palmrainbrücke einen Zaun anzubringen. Aber auch über eine nächtliche Schranke oder mehr Kontrollen wurde nachgedacht. In Sachen Nordwest-Umfahrung wünscht man sich beim Truz eine kresbachtalschonende Umsetzung der Baumaßnahme. Gerne würde man auch in die Planung mit einbezogen werden. Der Wald, so ein Vorschlag, soll langfristig wieder natürlicher gestaltet werden. Und auch einen kurzen Lehrpfad konnten sich die Teilnehmer der Runde gut vorstellen, um das Krebsbachtal wieder stärker im Bewusstsein der Weiler zu verankern.
Doch sind diese Pläne überhaupt umsetzbar, wo doch viel Privatgelände im Spiel ist und das Regierungspräsidium zunächst gerade mal 2000 Euro zur Verfügung gestellt hat? Auch darüber wurde diskutiert. Andreas Thürmer fand, dass sich auch die Stadt stärker um dieses Naturschutzgebiet bemühen müsste. Allgemein wurde es begrüßt, dass die Dinge nun in Fluss kommen.
Badische Zeitung 10. Januar 2012
Buchprojekt: Entdeckungen am Tüllinger
Zwischen Geschichte und Natur.
Claudia Reimann verstärkt das Truz-Team. Foto: SEEHAFER
WEIL AM RHEIN (us). "Der Tüllinger Berg ist ein ganz faszinierendes Gebiet. Das nehmen viele, die hier wohnen aber gar nicht wahr und vor allem ist vielen nicht bekannt, was der Berg neben seiner besonderen Natur an Geschichten birgt", fasst Dr. Michael Wilke all das zusammen, was er in den vergangenen fünf Jahren, seit er das Projekt Regiobogen am Trinationalen Umweltzentrum (Truz) leitet, über den Weiler und Lörracher Hausberg hat alles in Erfahrung bringen können. Nachdem der Kalender mit Bildern vom Tüllinger, den das Truz 2011 aufgelegt hat, auf eine große Resonanz gestoßen ist – von den 700 Exemplaren, die gedruckt wurden, sind 500 verkauft –, soll in diesem Jahr nun ein Buchprojekt zum Tüllinger realisiert werden. Unter dem Titel "Entdeckungen am Tüllinger" will das Buch dabei allerlei Geschichten und Begebenheiten aus der Geschichte mit Entdeckungen in der Landschaft, bei Flora und Fauna zusammentragen, so Wilke.
Klar ist für ihn, dass dabei kein Naturführer im herkömmlichen Sinne, aber auch kein reines Geschichtsbuch entstehen soll. Vielmehr stellt er sich eine Anleitung vor, wie und wo man den außergewöhnlichen Landschaftsraum neu erleben und entdecken kann.
Als Partner hat sich das Truz die Kulturstiftung des Landkreises, die "Stiftung Schlossgut Istein", mit ins Boot geholt. Betreut werden soll das Vorhaben von Claudia Reimann. Die Diplomingenieurin für ökologische Agrarwissenschaften und Spezialistin für Biowein und Sensorik hat bereits das Kalenderprojekt des Truz begleitet und wird von diesem Jahr an das Truzteam ergänzen. Neben dem Buchprojekt ist sie auch für die Internetseite verantwortlich. Bisher habe man die elektronischen Medien, die immer mehr Bedeutung erhalten, noch nicht entsprechend genutzt, so Wilke, was man nun mit der Unterstützung von Claudia Reimann wettmachen wolle.
Badische Zeitung 29. Dezember 2011
Truz: Anerkannt und längst auf eigenen Füßen stehend
Vor allem Projekt Regiobogen ist eine Erfolgsgeschichte, die dank des Engagements von Michael Wilke immer weitere Kreise zieht.
Michael Wilke Foto: Frey
WEIL AM RHEIN (us). Rundum zufrieden zieht Dr. Michael Wilke, der Leiter des Projektes Regiobogen beim Trinationalen Umweltzentrum (Truz), dieser Tage Bilanz. Nachdem er in den Vorjahren stets um die Fortexistenz der Einrichtung hatte fürchten müssen, habe sich das Projekt in den vergangenen zwölf Monaten doch ganz erheblich weiterentwickelt – nach innen wie nach außen. Mit inzwischen zehn Mitarbeitern, so freut sich Wilke, sei es gelungen, die Arbeit so weit zu professionalisieren, dass sich alle Bereiche des Umweltzentrums nun weitgehend selbständig tragen.
"Allem voran haben wir in der Öffentlichkeit ein ganz neues Niveau der Wahrnehmung erreicht", schildert Wilke einen der Steine zum Erfolg. Für das Truz bedeute das, dass das Projekt Regiobogen mit seinem grenzüberschreitenden Fachwissen allen wichtigen Gremien am Oberrhein inzwischen angehört und beteiligt wird. Wenn die Metropolregion das Thema "Naturreichtum" zum Jahresmotto für 2012 erhoben hat, dann spiegele sich darin ebenso der Einfluss des Projektes Regionbogen wider, wie in der Resolution zur Artenvielfalt, die die Oberrheinkonferenz im Herbst verabschiedet hat oder in der Gründung des Oberrheinischen Umweltinstituts, zu dem das Truz mit beigetragen hat. Dass im Rahmen der Internationalen Bauaustellung (IBA) 2020 das Thema Natur und Landschaft zu einem der vier Schwerpunkte gewählt wurde, gehört ebenfalls zu den Erfolgen, die sich Wilke und sein Team mit auf die Fahne schreiben können.
Badische Zeitung 8.Dezember 2011
Truz jetzt mit Büro in Lörrach
Hauptsitz bleibt Weil am Rhein.
LÖRRACH (seh). Das Trinationale Umweltzentrum (Truz) mit Sitz im Hadid-Bau in Weil am Rhein hat seit kurzem eine Dependence in Lörrach. Das Büro ist in der Wiesentalstraße 27 angesiedelt. Im Hadid-Bau auf dem Weiler Landesgartenschau-Gelände war nicht mehr genug Platz für alle Aktivitäten, erklärt Truz-Mitarbeiter Thomas Schwarze auf Anfrage der Badischen Zeitung. Deshalb entschloss man sich, das Teilprojekt Regiobogen auszusiedeln, das Landschaftspflege, Gutachten und Stellungnahmen, Kartierungen und andere Serviceleistung umfasst. Bei der Suche nach Räumen wurde man in Lörrach fündig. Der Truz-Stab in der Kreisstadt besteht aus Projektleiter Michael Wilke, zwei Mitarbeitern und einem Praktikanten. Weil am Rhein bleibe weiter Hauptsitz, betont Thomas Schwarze. Hier sind vor allem der Naturschutzdienst und die Umweltbildung angesiedelt.
Badische Zeitung 5.Dezember 2011
"Aktion der guten Tat" fürs grüne Klassenzimmer
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Thomas Schwarze (Projektleiter Umweltbildung beim Truz), Petra Kraus (Dehner-Mitarbeiterin für Auszeichnung und Aufbau), Truz-Projektleiter Michael Wilke und Dehner-Marktleiter Wolfgang Raithel (von rechts) beim Start der „Aktion der guten Tat“. Foto: BZ
WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (BZ). Wie alljährlich zur Weihnachtszeit organisiert das Dehner Gartencenter auch in diesem Jahr wieder die "Aktion der guten Tat". Dahinter verbirgt sich ein Sonderverkauf von Lieferanten-Musterartikeln, dessen Erlös einem guten Zweck zufließt.
Nach wie vor hat unter mittlerweile über 100 Dehner-Märkten in Deutschland und Österreich lediglich die Niederlassung Weil am Rhein das Privileg, sämtliche Lieferantenmuster eines Jahres zur Verfügung gestellt zu bekommen. Da viele Hersteller bestrebt sind, in Europas größter Gartencenterkette als Lieferant aufgenommen werden, kommt so einiges zusammen an Musterstücken. In den meisten Fällen verbleiben diese – egal ob sie in das Sortiment aufgenommen werden oder nicht – in einem Musterraum, der zum Jahresende dann geräumt wird.
Nun sind diese Artikel aus den Bereichen Geschenkartikel, Gartenbedarf und Ostern im Weihnachtsmarkt aufgebaut und warten zu günstigen Preisen darauf gekauft zu werden. Der Verkauf läuft solange Vorrat reicht, meist sind die Artikel um die Jahreswende abverkauft.
Der Gesamterlös aus dieser Aktion wird wieder einer sozialen Einrichtung in der Region zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr entschied sich Dehner für das Trinationale Umweltzentrum in Weil am Rhein zur Unterstützung der "Grünen Klassenzimmer", einer Einrichtung, die Schulkassen in verschiedenen Kursen die Natur näherbringt. Übrigens verkauft das Dehner Gartencenter auch den erstmals aufgelegten mit wunderschönen Bildern vom Tüllinger versehenen Jahreskalender des Trinationalen Umweltzentrums zum Sonderpreis von je 12 Euro.
Südkurier 6.Dezember 2011
Wildkatzen erobern den Landkreis zurück
Gentests beweisen das vermehrte Vorkommen der scheuen Tiere in den heimischen Wäldern
Kreis Lörrach (rok) Die Wildkatze, die in Baden-Württemberg seit 100 Jahren als ausgestorben galt, kehrt zurück: 2007 entdeckten Forscher der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) Freiburg zwei Tiere an der Autobahn A 5 bei Breisach. 2011 identifizierten sie auch die ersten Wildkatzen im Landkreis Lörrach mittels Gentest. Dies berichtete Hubertus Stratmann, Wildtierbeauftragter des Landkreises Lörrach, am Donnerstag beim Umweltstammtisch des Trinationalen Umweltzentrums (TRUZ).
Die Funde sind eine kleine Sensation: Jahrhundertelang wurde die Wildkatze intensiv bejagt und ist laut Roter Liste in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht. In ganz Deutschland leben rund 5000 bis 7000 Tiere. Mit ihrem verwaschen getigerten Fell und einem Körpergewicht bis zu acht Kilogramm ähnelt die Wildkatze einer großen Hauskatze. Unverwechselbar ist jedoch ihr buschiger Schwanz mit schwarzer Spitze und drei schwarzen Fellringen. Das scheue Tier durchstreift Reviere von rund zehn Quadratkilometern Größe, um Wühlmäuse, bisweilen auch Junghasen, Eichhörnchen und andere Beutetiere zu jagen.
Die Wildkatze fühlt sich wohl in strukturreichen Wäldern mit Lichtungen, auf Wiesen, die von Waldrändern oder Hecken gesäumt sind. Heutzutage werden die Tiere durch Straßen und Siedlungsbänder gefährdet, die ihre Reviere zerschneiden. Da die Wildkatze nachts unterwegs ist, bekommt der Mensch sie fast nie zu Gesicht. Dennoch entdeckte ein Jäger im 2009 im Röttler Wald eine Exemplar und rief damit die Forscher der FVA auf den Plan: Sie stellten Video- und Lockstofffallen auf. Anhand von Haaren, die streunende Katzen an den Fallen hinterließen, führten die Forscher Gentests aus.
Im Frühjahr 2011 entdeckten sie schließlich Wildkatzengene im Röttler Wald, im Wald bei Kandern und am Hagenbacher Wald bei Rheinfelden. Die erste Wildkatze im Landkreis hatten sie schon 2010 genetisch bestimmt, nachdem ein Jäger sie versehentlich angeschossen hatte. Der Fund der ersten beiden Wildkatzen im Jahr 2007 bei Breisach war brisant: Da sie – unter anderem durch die europäische Faune-Flora-habitat-Richtlinie (FFH) – geschützt sind, darf ihr Fortpflanzungsraum nicht zerstört werden. Plötzlich stand in Frage, ob die Hochwasserrückhalteräume des Integrierten Rheinprogramms bei Breisach ausgebaggert werden durften.
Diese Frage ist längst vom Tisch, da die FVA bei der Erforschung der Katzen Überraschendes entdeckte. Tiere, die sie mit Minisendern ausgestattet hatten, wanderten unerwartet weit bis in die Weinberge des Kaiserstuhls. Nachts überquerten die Katzen sogar die Autobahn. Die Straße stellte – anders als bisher angenommen – kein unüberwindliches Hindernis für sie dar, so Stratmann. Überrascht waren die Forscher auch von der Anzahl der Tiere. So fingen sie bis 2009 allein 15 Tiere ein, um sie mit Sendern auszustatten. Wie viele Wildkatzen in der Region – auch im Kreis Lörrach – leben, wisse man nicht, erklärte der Wildtierfachmann. Möglicherweise seien die Tiere aber schon vor längerer Zeit von den Vogesen oder vom Jura eingewandert.
Inzwischen wurden Wildkatzen in Baden-Württemberg wieder am Oberrhein mit Schwerpunkt am Kaiserstuhl, im Landkreis Lörrach, im Nordschwarzwald sowie im Norden und Westen der Schwäbischen Alp entdeckt. Im Landkreis Lörrach stelle der Nachweis der seltenen Katze kein Bauvorhaben in Frage, so Stratmann. An der A 98 müssten möglicherweise als Ausgleichsmaßnahme Grünbrücken oder Durchlässe für Wildtiere im Allgemeinen gebaut werden, sagte er. Grundlage dafür ist der Generalwildwegeplan des Landes, der etwa bei Bad Säckingen eine Wildtierschneise verzeichnet. Eine Grünbrücke über die A 98 besteht bereits zwischen Lörrach und Rheinfelden. Die Jäger sollten allerdings keine verwilderten Hauskatzen mehr schießen, um Verwechslungen mit der Wildkatze auszuschließen.
Badische Zeitung 6. Juli 2009:
Ein kleiner Strand und vieles mehr
KLEINES WIESENTAL. "So macht Schule richtig Spaß", erklärte Lisa, Schülerin der 8. Klasse der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental, die mit ihren Mitschülern und Lehrerin Renate Dörr an einem Projekt des Trinationalen Umweltzentrums (TRUZ) teilnahm. Auf der Strecke von Langensee bis Tegernau wurden die Randbereiche der Kleinen Wiese ausgemessen und in Karten dokumentiert.
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Bei hochsommerlichen Temperaturen war es eine echte Freude, bei einem Schulprojekt durch taunasse Wiesen zu streifen und in der Kleinen Wiese planschen zu können. Und das alles der Umwelt zuliebe. Die Achtklässler hatten sich an einem Projekt des TRUZ beteiligt und vermassen die Randbereiche der Kleinen Wiese.
Nach den gesetzlichen Bestimmungen sollen an Fluss- und Bachläufen zehn Meter breite Streifen (innerorts fünf Meter) natürlich erhalten bleiben, damit dort Tiere wandern und brüten und sich heimische Pflanzen ausbreiten können.
Um zu dokumentieren, wie die derzeitige Situation ist und wo noch Bäume und Büsche angepflanzt werden könnten, schwärmten in der ganzen Region Schulklassen aus und untersuchten die heimischen Gewässer. |
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Im Einsatz für die Umwelt waren die Achtklässler der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental, als sie die Pflanzenwelt am Ufer der Kleinen Wiese für das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) dokumentierten. | Foto: Heiner Fabry |
| Die Achtklässler im Kleinen Wiesental untersuchten also genau, wie die Randbereiche der Kleinen Wiese aussahen. Bewaffnet mit Kordeln von fünf Metern Länge wurde ausgemessen, wo es Wiesen, Wald, Bäume und Büsche oder Bebauungen gab. Die Ergebnisse wurden sorgfältig in die Karten eingetragen. Eine Aufgabe, die allen Beteiligten riesigen Spaß machte. "Jetzt haben wir die Kleine Wiese ganz nah selber gesehen", berichtete Lisa, "das ist viel interessanter, als wenn man nur vorbei fährt oder davon erzählt bekommt."
Und Neues wurde auch entdeckt. Günter erzählt: "Wir haben Stellen mit Sand, einem richtigen kleinen Strand gefunden; da könnte man sogar baden." Und große Aufregung entstand, als die Kinder auf eine Blindschleiche stießen, die dann aber schleunigst das Weite suchte.
Auch Lehrerin Renate Dörr zeigte sich begeistert von der Aktion. "Wir unterstützen einen guten Zweck", erläuterte sie, "und können das mit Themen aus dem Unterricht ergänzen." Durch die Vermessungsaktion wurde in der Praxis rechnen und schätzen geübt, die Naturbeobachtung gab direkte Bezüge zum Bereich "Materie – Natur – Technik" und das Unterrichtsschwerpunktthema "Wasser und Trinkwasser" konnte in der freien Natur weiter bearbeitet werden.
Gegen Mittag war die Aktion abgeschlossen und die Kinder zogen mit ihrer Lehrerin ins Schulhaus nach Langensee, um ein ausgiebiges Picknick einzunehmen.
Die Ergebnisse der Arbeit werden im TRUZ gesammelt und dokumentiert. Daraus ergibt sich ein Basismaterial, um weitere Entwicklungen beobachten und Maßnahmen für Pflanz- und Pflegeaktionen ableiten zu können.
Autor: Heiner Fabry
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Badische Zeitung 6. Juli 2009:
Geselliger Stammtisch im Grünen |
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WEIL AM RHEIN (BZ). Über 30 Personen nutzten das schöne Wetter und kamen zum gestrigen TRUZ-Umweltstammtisch. Während einer Begehung durch das Naturschutzgebiet Käppelin gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Einblicke in die Pflanzen- und Tierwelt dieses einzigartigen Gebietes. Fritz Raschdorf, ehrenamtlicher Gebietsbetreuer und Markus Winzer, TRUZ Naturschutzwart erklärten und zeigten, was das Naturschutzteam des TRUZ alles dafür tut, diese Vielfalt zu erhalten. |
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Geselligkeit wurde groß geschrieben beim letzten Umweltstammtisch des Truz vor der Sommerpause. | Foto: PRIVAT |
Dank der tatkräftigen Unterstützung der, mit acht Jahren, jüngsten Teilnehmerin Carina war auch das Feuer rechtzeitig fertig. So konnte bei gemeinsamem Essen mit Biowürstchen das Gesehene und Erlebte angeregt diskutiert werden. Anschliessend wählten alle das Publikumsphoto des Monats Juni aus allen Monatseinsendungen für den Photowettbewerb "Menschen helfen Tieren" aus. Der Umweltstammtisch geht nun in die Sommerpause. Nächster Termin ist wieder am Donnerstag, den 1. Oktober.
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Badische Zeitung 1. Juli 2009:
Truz stellt seine Naturschutzarbeit vor
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WEIL AM RHEIN (BZ). Seit Jahren pflegt das Naturschutzteam des Projekts Regiobogen am Trinationalen Umweltzentrum (Truz) bis zu 40 verschiedene Flächen zwischen Basel und Müllheim. Ein Schwerpunkt dieser Pflegemaßnahmen liegt im Bereich Weil am Rhein. Mit unterschiedlichen Zielen werden hier Wiesen ökologisch aufgewertet, Hecken und Bäume gepflanzt, Feuchtgebiete angelegt oder renaturiert und vieles andere mehr. Auf allen Flächen werden die Veränderungen der Tier- und Pflanzenwelt erfasst und dokumentiert.
Das Truz möchte allen Interessierten Personen nun im Rahmen von drei Exkursionen die Pflegemaßnahmen näher bringen und auf Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam machen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um eine Spende für die Naturschutzarbeit des Truz wird gebeten.
Die erste Begehung führt am Donnerstag, 2. Juli, 17.30 Uhr, in das Naturschutzgebiet der Kiesgrube Käppelin. Anschließend wird gegrillt. Treffpunkt ist das Truz im Mattfeld. Am Dienstag, 7. Juli, 17 Uhr, steht der Tüllinger Berg in Ötlingen mit seinen Orchideenwiesen und dem Artenschutzprogramm zum Erhalt des extrem seltenen Erdbockkäfers im Mittelpunkt. Treffpunkt ist beim Ötlinger Friedhof. Am Montag, 13. Juli, treffen sich dann alle Interessierten um 17 Uhr an der Ecke Bro-menackerweg/Zugang zur Kiesgrube in Haltingen.
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Oberbadisches Volksblatt 16. Juni 2009:
Grundrecht Wasser nicht verwässern
LÖRRACH (pad). Wasser ist Leben. Ein aus elf Gruppen und Initiativen bestehendes Netzwerk informiert im Rahmen einer Projektwoche bis 21. Juni über unterschiedliche Sichtweisen zu einem zeitlos aktuellen Thema. Das Nellie Nashorn steht Pate und stellt Räume zur Verfügung. So auch am Sonntag beim Markt der Initiativen.
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Das Netzwerk verfolgt das Ziel, Wissen und Impulse zu vermitteln. Die Projektpartner informierten an Tischen, Informationsständen und Schautafeln über ihre spezifische Arbeit. Sie zeigten Mittel und Wege auf, um die Menschen auf das Thema Wasser neugierig zu machen: Wasser aus chemischer, biologischer, ökonomischer, ökologischer und regionaler Sicht, Wasser als Grundrecht eines jeden Menschen, örtliche Wasserversorgung, Lebewesen im Wasser, Privatisierung von Wasser, Wasserverschwendung, Wasser und Religion, Wasserspiele, Wasserkultur, Wassersport.
Der Andrang beim Markt der Initiativen hielt sich allerdings in Grenzen. Angesichts schwül-heißer Temperaturen war kühles Wasser zwar gefragt - allerdings in der ganz praktischen Darreichung als Badewasser und weitaus weniger als theoretisches Thema. Schade, denn die Gruppen gaben sich sehr viel Mühe in der Gestaltung ihrer Einzelbeiträge. Es gab kulturelle und kulinarische Angebote sowie Kindertheater |
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Faszination Wasser: Kostbares Gut und Lebenselixier auf dem ganzen Erdball
Foto: Peter Ade |
In Lörrach und Umgebung sollen sich in den kommenden Tagen möglichst viele Menschen über alle Generationen hinweg Gedanken zum Thema Wasser und den Umgang damit machen. Ziel ist die Schaffung eines Bewusstseins dafür, wie kostbar Wasser ist und dass die Menschheit gut daran tut, Wasser zu schützen und gerecht zu verteilen. Dazu Michael Wilke vom Trinationalen Umweltzentrum (TRUZ): Wir wollen weg vom wissenschaftlichen Blick und Wasser als Lebensmittel vorstellen - als einen Bereich, wo man Klimawandel am frühesten und leichtesten erkennen kann.
Unter dem Patronat des regionalen Kinos free cinema wird während der Projektwoche ein Film gedreht. Außerdem sind vorgesehen: Dia-Shows und Referate, Lesungen (Bücherei/Schulen/Kindergärten/Seniorenheime), Ausstellungen (Foyer des Rathauses), Podiumsdiskussionen mit Politikern, Theaterstücke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Kabarettabend, Kreativ-Workshop (Wasserfarbe oder Aquarell), Ortsbegehungen, Exkursionen zur Wiese und zur Kläranlage, eine Schifffahrt sowie Schwimm- und Wasseraktionen.
Netzwerk Wasser basiert auf der Idee, dass Gruppen und Initiativen, die ihren Treffpunkt im soziokulturellen Zentrum Nellie Nashorn gefunden haben, letztlich erfolgreicher sind, wenn sie sich bei Schwerpunktthemen gemeinsam in ein Projekt einbringen. Dem Auftaktthema Wasser könnten bei gutem Verlauf andere Aktionen folgen, erklärte Nellie Nashorn-Geschäftsführerin Ingrid Weinmann. 3 Die mitwirkenden Organisationen: BUND, IG Velo, Schwarzwaldverein, TRUZ, attac, FIAN, Gruppe Bedingungsloses Grundeinkommen, Dreyecker, free cinema, Offenes Büro Lörrach-3Land. |
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Badische Zeitung 4. Juni 2009:
Truz öffnet "Wundertüte"
WEIL AM RHEIN. Nachdem das Trinationale Umweltzentrum in nur drei Monaten 800 Nistkästen in allen drei Ländern der Regio an Interessierte abgeben konnte, lanciert Projektleiter Dr. Michael Wilke unter dem Titel "1000 Quadratmeter Wunder aus der Tüte" nun eine neue Mitmachaktion. |
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Die alle Erwartungen übertreffende Resonanz auf die Nistkasten-Aktion habe das Truz ermutigt, in dieser Richtung weiterhin aktiv zu bleiben. "Es gibt ein großes Bedürfnis in der Bevölkerung, selbst etwas für die Natur vor der Haustür zu tun", zeigte sich Wilke gestern bei der Vorstellung des Projektes überzeugt.
Dieses knüpft in der Tat an die Nisthilfen-Aktion an. Denn in deren Rahmen überraschte es, wie gefragt so genannte "Insektenhotels" waren. Immerhin 180 Kästen für Hummeln, Wildbienen oder Hornissen wurden nachgefragt.
Insekten und auch Schmetterlinge finden in der Dreiländerecke aber immer weniger Nahrung, weshalb ihre Bestände zurück gehen. Dies liege unter anderem daran, dass es immer weniger wild blühende Wiesen, dafür aber vermehrt Anlagen mit Blumen gebe, die "nur auf Blüte" gezüchtet werden, die also keine Pollen und keinen Nektar entwickeln. |
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Mit ganz speziellen „Wundertüten“ wollen Dr. Michael Wilke (links) und Klaus Eberhardt die Dreiländerecke zum Erblühen bringen. | Foto: Frey |
Deshalb hat das Trinationale Umweltzentrum nun gemeinsam mit einem Baden-Württembergischen Saatguthersteller eine Mischung mit Samen von 37 heimischen Kräutern, Gräsern und Blumen entwickelt, die für einen Quadratmeter wilde Wiese ausreichen. Die Samen erblühen zu unterschiedlichen Jahreszeiten und entwickeln erst nach drei Jahren ihre ganze Pracht. Diese "Wundertüten" gibt das Truz ab sofort für jeweils zwei Euro ab. "Und für jede verkaufte Tüte säen auch wir einen Quadratmeter dieser Samen aus", verspricht Wilke. "Warum nicht einen Quadratmeter englischen Rasen ausstechen und für wild blühende Pflanzen reservieren", forderte er dazu auf, "bunte Mosaiksteine" anzulegen.
So können Naturliebhaber ohne großen Aufwand ein Stück Lebensraum für Insekten im eigenen Garten schaffen. "Genau diese Hinführung der Menschen von einem abstrakten Naturschutzbegriff zum aktiven Mitmachen hat uns immer vorgeschwebt", zeigte sich Truz-Vorsitzender Klaus Eberhardt auch von dieser Aktion begeistert.
Sie wird beim heutigen Umweltstammtisch im Truz (siehe Ankündigung nächste Seite) ebenso erläutert wie bei den Basler Umwelttagen am 5. und 6. Juni. |
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Badische Zeitung 20. Mai 2009:
Wasser, Wasser, Wasser, LÖRRACH. Wasser ist die Grundbedingung allen Lebens. Doch Wasser ist nicht selbstverständlich, Verschmutzung oder Privatisierung bedrohen den Zugang zu frischem Trinkwasser. Mit dem Thema Wasser beschäftigt sich eine Veranstaltungsreihe vom 10. bis 21. Juni, die unterschiedliche Gruppen im Nellie Nashorn organisiert haben. |
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"Das Nellie Nashorn ist ein soziokulturelles Zentrum, viele Leute kommen hier oft zusammen, und so hatten wir die Idee, etwas zusammen zu machen", erzählt Amandine Tupin. Bei den gemeinsamen Überlegungen, in welche Richtung das gehen könnte, war es Michael Wilke vom Trinationalen Umweltzentrum (TRUZ), der das Thema Wasser ins Spiel brachte. "Dabei wollen wir mit dieser Veranstaltungsreihe weg vom wissenschaftlichen Blick, sondern Wasser als Lebensmittel vorstellen und als einen Bereich, wo man Klimawandel am frühesten und leichtesten erkennen kann", sagt Wilke.
Zusammengefunden haben sich elf Gruppierungen, die mit ganz unterschiedlichen Ansätzen an das Thema herangehen. Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von Vorträgen über Besichtigungen bis zu Theater. "Alleine kämpft man oft auf verlorenem Posten, man hat wenig Geld und wenig Leute. Zusammen hat man mehr Kraft, und die persönlichen Netzwerke, die geknüpft wurden, bringen alle weiter", sagt Amandine Tupin. |
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Mitglieder von elf Initiativen, die sich im Nellie Nashorn treffen, veranstalten eine Projektwoche zum Thema Wasser. | Foto: Thomas Loisl Mink
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Nach einem Vortrag über Gewässerrandstreifen und einer Gewässerschau mit Michael Wilke in Efringen-Kirchen beginnt der Kern des Programms am 12. Juni mit einem Vortrag von Jürgen Kleinwächter im Museum am Burghof. Die Globalisierungskritiker von Attac zeigen am 19. Juni in der Stadtbibliothek einen Film über die Privatisierung der Wasserversorgung. Fian, die Organisation, die sich für das Recht auf Nahrung, und damit auch auf Wasser, einsetzt, trägt einen Vortrag zu diesem Thema am 20. Juni im Nellie bei. Das Nellie Nashorn selbst wartet mit einem Kabarett am 13. Juni mit dem Titel "Hurra, das Öl ist aus", einem Konzert am 14. Juni mit der Gruppe "Die Einweicher", dem Theaterstück "Der kleine Wassermann" am 20. Juni sowie mit einer Reihe von Vorträgen auf. Vom TRUZ gibt es eine Begehung der Wiese am 19. Juni, das Wasserwerk im Grütt wird am 15. und 18. Juni besichtigt, das Wasserkraftwerk Tumringen am 17. Juni. Der Nabu macht eine Führung zum Naturschutz am Altrhein in Wyhlen (13. Juni), das Wasserkraftwerk Rheinfelden kann am 16. Juni besichtigt werden, und der Bund richtet am 2. Juni an der Rossschwemme eine Kinder-Flusstier-Forschungsstation ein. Was aus Wasser werden kann, zeigt eine Führung durch die Brauerei Lasser am 17. Juni. Am 14. Juni stellen sich beim "Markt der Initiativen" im Nellie alle beteiligten Gruppen vor, zu denen zu den genannten noch die Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen, die Alternativwährung Dreyecker, das Free Cinema, die IG Velo, der Schwarzwaldverein und das Offene Büro Lörrach gehören.
Programme gibt’s im Nellie und bei den Initiativen, für einige Veranstaltungen muss man sich anmelden.
Autor: Thomas Loisl Mink |
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Weiler Zeitung 14. Mai 2009:
Umwelttage Efringen-Kirchen:
Keine Schuldigen suchen / Besser: Runder Tisch mit allen Betroffenen
Efringen-Kirchen (cl). Die erheblichen Unwetterschäden in jüngster Zeit waren natürlich auch dem wirklich ungünstigsten Zeitpunkt geschuldet. Allerdings ist kein Zufall, dass sich von ausgedehnten Maisäckern Erdmassen in Keller, Garagen und auf Straßen und Wege wälzten. Beim Vortrags-abend mit Dr. Michael Wilke vom Trinationalen Umweltzentrum (Truz) in Weil kamen mehrere Vorschläge für Abhilfe aufs Tapet, vom Fruchtwechsel bis hin zum Anlegen von Hügelbeeten. |
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Zunächst sprach der Umweltwissenschaftler Wilke über den oft gedankenlosen Gebrauch von Begriffen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität, und Klimaschutz, die dadurch oft zu reinen Worthülsen würden. So verschreiben sich heute alle Parteien der Ökologie, die eigentlich einen Bereich der Biologie umschreibe. Gleichzeitig scheine die Erderwärmung unaufhaltsam - selbst bei einem sofortigen Umschwenken würde sich das Klima aufgrund seiner Trägheit zunächst weiter erwärmen. Damit müssten wir in jedem Fall mit einer weiteren Zunahme der Wetterextreme umzugehen lernen, erläuterte Wilke.
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Eine spannende Diskussion entzündete sich bei den Umwelttagen Efringen-Kirchen im Rathaussaal an den aktuellen Unwetterschäden.
Foto: Clemens Leutz |
Damit war der Bogen zu den aktuellen Unwetterschäden im Rebland und im Kandertal geschlagen: Marlies Billich, die nach regionalen Lösungsvorschlägen fragte, wollte den derzeit ohnehin finanziell stark gebeutelten Landwirten jedenfalls nicht den Schwarzen Peter zuschieben. Auch Wolfgang Sprich ortete die Ursache vor allem im großflächigen Maisanbau, riet daher zu einem Fruchtwechsel in Verbindung mit Ausgleichszahlungen zwischen den Erträgen von Mais und schlechter bezahltem Getreide. Sprich, bei der Bergwacht aktiv, nannte als positives Beispiel die Umwandlung eines ehemaligen Maisackers beim Huttinger Sportplatz. Seit dort ein breiter Streifen mit einer anderen Frucht bepflanzt ist, schwemmte keine Erde mehr ab. Erleichtert wurde diese Umwandlung, weil die Gemeinde selbst Eigentümerin des Geländes ist und eine Neuverpachtung anstand. Erfolgreich sei auch die Umwandlung von Maisflächen in Welmlingen verlaufen, ergänzte Heike Hauk.
Marlies Billich vermutete denn auch, dass es wohl billiger wäre, den Landwirten Ausgleichszahlungen anzubieten, als die auftretenden Schäden und vermehrten Einsätze von Feuerwehr und Bauhof zu bezahlen. Sinnvoll wäre, wenn die Gemeindeverwaltung solche Gespräche koordinieren würde - und zwar möglichst rasch, da den Bürgern das Problem auf den Nägeln brennt.
Konkret als Schutz für die Britschen könnte sie sich einen Damm in Form eines mit Büschen bepflanzten Hügelbeets vorstellen. Dr. Wilke riet zu Querriegeln in der Landschaft, zu Acker-, Weg- und Gewässerrandstreifen und zum vermehrten Anpflanzen von Getreide, das den Boden besser hält. Auch Sprich riet, das Problem mit Fruchtfolge in den Griff zu kriegen. Mais sollte man dort konzentrieren, wo weniger Schäden drohen. Er hatte auch noch eine erfolgversprechende Idee: Rückversicherungen müssen immer mehr Geld berappen, machen deshalb Klimastudien und tüfteln an Alternativangeboten. |
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Weiler Zeitung 12. Mai 2009:
Warum unsere Häuser Orkanen standhalten müssen
Umwelttage Efringen-Kirchen: Heute Vortrag von Umweltwissenschaftler Dr. Wilke vom Truz
Efringen-Kirchen |
(cl). Nachhaltigkeit, Biodiversität, Klimaschutz - alles leere Worte? Täglich ist in den Medien von Biodiversität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu lesen. Keine Partei und kaum eine Firma, die sich nicht diese Themen auf die Fahne geschrieben haben. Auf der anderen Seite ist nach wie vor ein ungebremster Verlust an Artenvielfalt zu beobachten, die Erderwärmung scheint unaufhaltsam und die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise ist die deutliche Antwort auf ein nicht-nachhaltiges Wirtschaften. Dieses spannende Thema fächert der Umweltwissenschaftler Dr. Michael Wilke vom Weiler Truz im Rahmen der Efringen-Kirchener Umwelttage der Agenda-Gruppe Umwelt in seinem Vortrag heute, Dienstag, 12. Mai, um 20 Uhr im Rathaus Efringen-Kirchen auf.
Inzwischen scheint man sich mit den Veränderungen zu arrangieren: Angehende Architekten lernen so zu bauen, dass Häuser künftigen Orkanen standhalten, Winzer suchen trockenresistente Arten, die mit den künftigen langen und heißen Sommern zurechtkommen, und Mathematiker lernen Risikorechnung, um künftige Naturkatastrophen besser versicherungstechnisch erfassen zu können.
Immer mehr Baumarten fallen neuen Krankheitserregern zum Opfer, immer mehr Arten verschwinden, dafür kommen andere aus dem Süden nach, nicht immer ohne Auswirkungen auf das lokale Nahrungsnetz.
Dr. Michael Wilke ist Umweltingenieur und Umweltwissenschaftler und arbeitet als Projektleiter für grenzüberschreitenden Naturschutz und Biotopvernetzung am Trinationalen Umweltzentrum. Im Rahmen des Vortrags mit anschließender Diskussion will er erklären, was eigentlich hinter Begriffen wie Biodiversität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz steht. Welche ökologischen Gesetze sind die Basis beispielsweise von Biodiversität, wie werden die Begriffe gebraucht und warum bringen die nationalen und internationalen Programme und Aktionen so wenig Resultate?
Es soll auch überlegt werden, was jeder Einzelne für mehr Biodiversität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz tun kann.
Der Eintritt ist frei, Wilke bittet um eine Spende für die Naturschutzarbeit des Trinationalen Umweltzentrums. |
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Badische Zeitung 8. Mai 2009:
Doppelmitglied im TRUZ |
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EIMELDINGEN (vl). Die Gemeinde Eimeldingen ist seit kurzem sozusagen doppeltes Mitglied im Trinationalen Umweltzentrum (Truz). In einer nichtöffentlichen Sitzung hat der Gemeinderat beschlossen, der bestehenden Mitgliedschaft über die Verbandsgemeinden eine weitere hinzuzufügen. 220 Euro zahlt die Gemeinde im Jahr für die Einzelmitgliedschaft – für Bürgermeister Manfred Merstetter "hervorragend angelegtes Geld". Wie wichtig die Institution Truz für die Region und die Gemeinde sei, habe sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt. Die unter Altbürgermeister Rupp begonnene gute Zusammenarbeit solle fortgesetzt werden. Merstetter hält nichts davon, in Sachen Natur- und Umweltschutz zu knausern. Von der EU Unterstützung zu erwarten, aber selbst nicht bereit zu sein, zum Umwelt- und Naturschutz etwas beizusteuern, das könne nicht funktionieren.
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In einem Gespräch mit dem Truz ging es in der Gemeinde Eimeldingen in dieser Woche um die Begrünung der Schallschutzwände. | Foto: Büro Fahle |
| Ob bei der Biotoppflege, am Kanderufer oder mit Baumpflanzungen – das Truz habe schon viel für die Gemeinde getan, so Merstetter. Aktuell ist es die Begrünung der Schallschutzwände, bei der die Gemeinde auf den Rat des Truz zählen kann. Die Gemeinde habe sich bei der Bahn ein Mitspracherecht bei der Bepflanzung erkämpft, so Merstetter. Derzeit gehe es darum, einen Gestaltungsplan dafür zu erstellen. |
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Badische Zeitung 7. Mai 2009:
Grüne sind ganz angetan vom TRUZ |
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Einen Tag lang nahmen sich drei Landtagsabgeordnete der Grünen, der agrarpolitische Sprecher Dr. Bernd Murschel, der verbraucherpolitische Sprecher und Biowinzer Reinhold Pix sowie die umweltpolitische Sprecherin Dr. Gisela Splett Zeit, um sich unter dem Schwerpunktthema "Wasser, Renaturierung des Rheins" über Probleme der Landwirtschaft, der Imkerei und der Trinkwassergewinnung zu informieren. Als Tagungsort hatte man dabei das Trinationale Umweltzentrum ausgesucht. Dr. Michael Wilke, Leiter des Projektes Regiobogen, erhielt dabei die Gelegenheit, den Abgeordnete und deren Begleitern aus Stuttgart und den hiesigen Orts- und Kreisverbänden die Arbeit des Truz vorzustellen. |
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Die Grünen-Landtagsabgeordneten Reinhold Pix, Gisela Splett und Bernd Murschel (von rechts) diskutierten im Truz mit Vertretern verschiedener Organisationen und Verbände über Fragen des Umweltschutzes. | Foto: SENF WEIL AM RHEIN (us). |
Beeindruckt zeigten sich Splett, Pix und Murschel von der vielfältigen Arbeit, die im Truz geleistet wird. Ganz deutlich habe ihr der Besuch in Weil gemacht, wie sehr es fest gefügte Strukturen brauche, um Umweltthemen nachhaltig bearbeiten zu können, erklärte Gisela Splett. Was im Truz geleistet werde, sei vorbildlich, so die Abgeordnete. Dies umso mehr, als das Truz durch seine besondere Struktur im grenzüberschreitenden Raum mit seinen speziellen interkulturellen Problemen besonders schwierige Voraussetzungen habe. Deutlich machten die Abgeordneten, dass es weit und breit keine vergleichbare Einrichtung wie das Truz gebe, in der Naturschützer, Städte und Gemeinden, Verwaltungen, Firmen und Zweckverbände aus drei Ländern gut und erfolgreich zusammenarbeiten. Denn oft ist es schon schwierig genug, überhaupt einen Dialog zwischen verschiedenen Interessensgruppen oder Ländern zustande zu bekommen.
Nicht weniger erstaunlich war für die Abgeordneten aber auch, wie sich das Truz von einer Institution, die am Tropf von Interreg-Geldern und öffentlichen Zuschüssen hängt, zu einer dynamischen Struktur, die mittlerweile gut die Hälfte des Budgets selbst erwirtschaftet, entwickelt hat. Auch die personelle Entwicklung von einem Projekt, das fast tot war zu einem Projekt, das an den vielfältigsten Stellen aktiv ist, wurde erstaunt zur Kenntnis genommen.
Überrascht war das Trio von der Nachricht, dass das Bienensterben möglicherweise hätte vermieden werden können, wenn bekannt gewesen wäre, dass entsprechende Versuche mit dem giftigen Beizmittel bereits in den Vorjahren stattgefunden hatten. Für Gisela Splett ist dies Ansporn, Umweltthemen an den Ursachen zu bekämpfen. "Gelingt es uns nicht, die Mechanismen aufzudecken, laufen wir immer wieder in solche Probleme hinein", begründet sie ihren Kampf gegen den ungeprüften Einsatz solcher Mittel in der Landwirtschaft.
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Weiler Zeitung 7. Mai 2009:
TRUZ bleibt kritisch -und kompetent |
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(mwi). Das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) kann wieder mit beachtlichen Zuwachszahlen aufwarten. Zugpferde sind die beiden Kernprojekte Umweltbildung und Regiobogen. Vorsitzender Klaus Eberhardt stellte an der jüngsten Mitgliederversammlung im Lörracher Burghof für diese Kernprojekten eine deutliche Erweiterung der Betätigungsfelder fest. Für die Umweltbildung bedeutet dies, dass neben dem Platzhof in Kandern seit 2008 eine neue Außenstelle in Rheinfelden besteht. Gut ist die Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen, der Lörracher Kaltenbachstiftung, den Basler Museen und dem Familienzentrum Wunderfitz.
Projektleiter Thomas Schwarze konnte der gastgebenden Bürgermeisterin Marion Dammann neben der Wiese-Ausstellung Alles im Fluss zahlreiche Beispiele für die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Lörrach nennen. Von den 174 Schulklassen des Grünen Klassenzimmers kam die Mehrheit aus der Nachbarstadt nach Weil am Rhein.
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2009 soll die Wiese samt Nebenflüssen erfasst werden.
Foto: Markus Winzer |
Auch im Naturschutzprojekt Regiobogen stehen die Zeichen auf Wachstum. Der räumliche Radius umfasst durch die Mitarbeit des Projektleiters Dr. Michael Wilke in den trinationalen Gremien fast die ganze Metropolregion Oberrhein.
Durch kritische Stellungnahmen bei naturschutzfachlichen Konflikten wurde nicht nur Begeisterung ausgelöst, so Eberhardt, der die hohe Sachkompetenz, die hinter der in Einzelfällen kritischen Haltung des TRUZ stehe, lobte. Als Beispiele nannte Wilke in seinem Jahresbericht den Konflikt um die Erweiterung der Kiesgrube in Haltingen, die Erfassung der oft nicht naturnah gestalteten Gewässerrandstreifen im Markgräflerland sowie die Kartierung nicht genehmigter baulicher Anlagen in wertvollen Landschaftsbereichen. Beide Gutachten haben bei Kommunen und übergeordneten Behörden vieles bewegt. Im Einzugsbereich der Kander wurden 100 Kilometer Bach und 200 Kilometer Ufer und auf dem Tüllinger Berg rund 370 bauliche Anlagen kartografisch erfasst. Für 2009 kündigte Wilke eine Gesamterfassung der Wiese samt Nebengewässer an. Begeisterung lösten die Aktionen 500 Nistkästen für drei Länder, Einzelbäume-Lebensbäume und die Zusammenarbeit mit einer Förderklasse der Weiler Leopoldschule aus. Insgesamt bringen die TRUZ-Projekte einen Gesamtumsatz von rund 300 000 Euro, so Geschäftsführer Thomas Klug. Sie tragen sich heute zu fast 50 Prozent selbst. Im Bereich Firmensponsoring sei noch viel Spielraum möglich, so Klug. Ein Vortrag von Jürg Tschoop über das Radnetz in der Gesamtschweiz rundete die Versammlung ab. |
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Badische Zeitung 6. Mai 2009:
Wer schützt, hat nicht nur Freunde
LÖRRACH. Die Projekte Regiobogen und Umweltbildung des Trinationalen Umweltzentrums (Truz) in Weil am Rhein sind viel beachtet und stehen auf einer soliden Finanzbasis. So wurde im vergangenen Jahr auch das Personal stark aufgestockt. Außerdem hat das Truz seinen Aktionskreis erweitert. |
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"Nicht weniger als sechs hauptamtliche Stellen und fünf Ausbildungsplätze wurden im Jahr 2008 angeboten", sagte der Truz-Vorsitzende Klaus Eberhardt bei der Mitgliederversammlung in Lörrach. Das sei der höchste Wert in der zwölfjährigen Geschichte des Truz. Ein weiterer Indikator für die erfolgreiche Arbeit sei die "Ausweitung des Einwirkungsgebiets", so Eberhardt. Die Umweltbildung wurde in den östlichen Teil des Landkreises ausgedehnt, und beim Regiobogen haben die Projektarbeit für verschiedene Auftraggeber und die Gutachten zu Projekten zugenommen. 2008 hat das Regiobogen-Projekt auch die Federführung zur Landschaftsplanung im Trinationalen Eurodistrict Basel übernommen. Die Zusammenarbeit mit der Petite Camargue Alsacienne, die wichtige Akzente in der Naturschutzarbeit der Region setzt, wurde verstärkt. Eberhardt hofft, dass im Zuge der Neukonzessionierung des Kraftwerks Kembs und beim Integrierten Rheinprogramm gemeinsame Initiativen gestartet werden. Zahlreiche Projekte wurden zumindest bei Teilen der Öffentlichkeit anerkannt. |
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Längst nicht alle 370 „baulichen Anlagen“ im Landschaftsschutzgebiet Tüllinger Berg sind genehmigt; 70 von ihnen sind wegen ihrer Größe ins Visier des Naturschutzes geraten. | Foto: Thomas Loisl Mink |
"Ob nicht intakte Flussstreifen, unsachgemäße Naturschutzarbeiten, Wildwuchs beim Hüttenbau am Tüllinger – es gibt immer wieder Aktionen, die nicht überall Begeisterung auslösen. Das liegt aber in der Naturschutzarbeit insgesamt begründet, die auch auf Defizite und Fehlverhalten hinzuweisen hat", stellte Eberhardt fest. "Doch die stetig zunehmende Zahl von Pflanzaktionen und Grünmaßnahmen, Gutachten und Stellungnahmen, Beiträgen zu Tagungen und Workshops sind Beleg genug, dass die Kompetenz des Naturschutzes beim Truz hohe Anerkennung genießt", sagte er. Umweltstammtische, der Fotowettbewerb "Menschen helfen Tieren", die Nistkastenaktion oder das Pflanzen von Lebensbäumen fänden sehr positiven Anklang in der Öffentlichkeit.
2008 hatte das Truz Einnahmen und Ausgaben von je 295 000 Euro zu verzeichnen, wie Geschäftsführer Thomas Klug berichtete. Bemerkenswert: 45 Prozent der Einnahmen wurden selbst verdient, 42 Prozent sind Zuschüsse. In den Anfangsjahren machten die Zuschüsse 90 Prozent der Einnahmen aus.
Die Umweltbildung hat im Schuljahr 2007 / 2008 für Kindergärten, Schulklassen und sonstige Gruppen 274 Kurse angeboten, im grünen Klassenzimmer waren es 175 Kurse, wobei die meisten Schulklassen aus Lörrach kamen, wie Thomas Schwarze berichtete. Das Trinationale Freilandlabor verzeichnete 32 Anlässe, acht Gruppe davon kamen aus Frankreich. Die Umweltbildung wird dieses Jahr zehn Jahre alt, was mit einem Fest am 15. Oktober gefeiert wird.
Michael Wilke berichtete von der Arbeit des Regiobogen. Naturschutzarbeit, die Überwachung der Schutzgebiete im Auftrag des Regierungspräsidiums sowie eine ganze Reihe von Gutachten und Workshops gehören zum Aufgabengebiet. 2008 wurden die Gewässerrandstreifen im südlichen Markgräflerland kartografiert, dieses Jahr folgen die Wiese samt wichtiger Zuflüsse. Außerdem hat der Regiobogen die baulichen Anlagen im Landschaftsschutzgebiet Tüllinger Berg erfasst, wo auf 300 Grundstücken 370 Hütten oder Gebäude zu finden sind. Bei der drohenden Erweiterung der Kiesgrube in Haltingen und zum Bahnausbau berät der Regiobogen aus ökologischer Sicht. Ein großer Erfolg war auch die Nistkastenaktion, die mit 500 Stück geplant war, aber schließlich waren es 800 Nistkästen, die von Bürger abgeholt wurden. |
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Weiler Zeitung 5. Mai 2009:
Wilke zur Grenzüberschreitenden Kooperation beim Umweltschutz |
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Mit großem Interesse folgten die Landtagsabgeordneten der Grünen bei ihrem gestrigen Besuch im Trinationalen Umweltzentrum (TRUZ) den Ausführungen über die grenzüberschreitende Arbeit im Natur- und Umweltschutz (siehe auch Bericht auf der Seite Regio).
Es geht nicht nur um den Erhalt der Natur, sondern auch um die Lebensqualität der Menschen, erklärte Dr. Michael Wilke, Leiter des Projekts Regiobogen und wissenschaftlicher Mitarbeiter des TRUZ. Begeisterung wecken - Projekte verwirklichen ist das Thema der zweiten internationalen Fachtagung, die das TRUZ Ende Oktober oder Anfang November veranstalten wird.
Die Erfahrung zeigt, dass sich die Umsetzung von Projekten meist schwierig gestaltet. Die anfängliche Begeisterung der Menschen für ein Projekt dauerhaft zu halten, ist daher das Ziel, beschrieb Wilke das Anliegen.
Lärm, Müll und Wasser seien Themen, die nur grenzüberschreitend im Trinationalen Eurodistrict Basel gelöst werden können. Wichtig für eine erfolgreiche Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg sei, dass es sich um ein konkretes Projekt handele, dass Fachkenntnisse und Sprachkenntnisse vorhanden seien. Generell sei viel Zeit, Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz nötig, um beim Umweltschutz etwas zum Besseren hin bewegen zu können, ebenso Neugier und Entdeckungsgeist. |
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Gesprächsrunde (von links) Hans-Peter Strübin und Wolfgang Fürstenberger (Wasserverband), Georg Bühler (Imkereiverband) und Dr. Michael Wilke (TRUZ).
Foto: Daniela Buch |
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Badische Zeitung 30. April 2009:
Uferstreifen sind wichtig
WEIL AM RHEIN. Nachdem im vergangenen Jahr ehrenamtliche Mitarbeiter des Trinationalen Umweltzentrums (TRUZ) die Randstreifen von rund 100 Kilometern kleineren Bächen im südlichen Markgräflerland unter die Lupe nahmen, soll das Projekt dieses Jahr mit der Wiese fortgesetzt werden. Erfasst werden soll sie von der Quelle bis zur Mündung, sowie Teile der Kleinen Wiese und einiger weiterer Zuflüsse. |
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Gewässerrandstreifen sind Lebensräume und Brutgebiete für Tiere. Ein ausreichend breiter Randstreifen kann die Verunreinigung der Gewässer, etwa durch Düngemittel oder Pestizide von benachbarten Feldern, verhindern. Außerdem werden sie von Menschen als Erholungsräume genutzt, da viele gerne an Gewässern spazieren gehen. Ein mit Hecken und Bäumen bewachsener Gewässerrand wertet das Landschaftsbild auf. "Gewässerränder sind entscheidend für Natur und Landschaft", stellt Michael Wilke vom TRUZ fest.
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Matthias Lindemer und Michael Wilke zeigen, wie ein optimaler Gewässerrand, hier der Wuhrgraben beim TRUZ in Weil am Rhein, aussehen kann. | Foto: Thomas Loisl Mink |
Mindestens 125 Kilometer Gewässer, also 250 Kilometer Ufer, sollen mit der jetzt beginnenden Erfassungsaktion in ihrem Zustand dokumentiert werden. So sollen Biotope vernetzt, die Wasserqualität verbessert und das Landschaftsbild aufgewertet werden. Das TRUZ sucht nun ehrenamtliche Helfer, die Lust haben, an einem vier Kilometer langen Gewässerabschnitt entlang zu spazieren und dabei festzuhalten, ob Randstreifen vorhanden sind, in welchem Zustand sie sind, ob es Barrieren gibt und ob Wanderhindernisse oder Wuhre in dem Abschnitt zu finden sind. Als Koordinator für das Projekt hat das TRUZ den 21-jährigen Matthias Lindemer gewonnen, der im vergangenen Jahr sein Abitur machte und im Herbst ein Biologiestudium beginnen möchte.
Laut Gesetz muss außerhalb bebauter Gebiete ein zehn Meter breiter Randstreifen ab Böschungsoberkante freigehalten werden, innerorts sind es fünf Meter. Nicht überall wird dieser Abstand erfahrungsgemäß eingehalten. "Manchmal ist zu beobachten, dass ein Acker zum Gewässer hin wächst", sagte Wilke. Mit der Erfassung kann nachgewiesen werden, wie ein bestimmter Uferabschnitt im Jahr 2009 ausgesehen hat. "Wir machen uns damit nicht nur Freunde", bekennt Wilke. "In der Bevölkerung schon, denn die Leute suchen die Gewässer, und wenn irgendwo eine Abholzaktion war oder ein Randstreifen umgepflügt oder irgendwo Müll abgeladen wurde, dann rufen auch bei uns Leute entsetzt und verärgert an", berichtet er.
Doch Landwirte sind nicht immer erfreut, und in einem Fall, nach einer Abholzaktion im Bereich Feuerbach/Engebach gab es im vergangenen Jahr auch massiven Gegenwind von der Gemeinde, berichtet er. Das Landratsamt unterstützt diese vom Energiedienst geförderte Arbeit im Prinzip, sitzt aber in Streitfällen zwischen den Stühlen, meint Wilke. Ab September soll es deswegen ein weiteres Projekt geben, mit dem Landwirte und die Bevölkerung dafür sensibilisiert werden, wie ein optimaler Gewässerrandstreifen aussehen kann.
Die Erfassung soll im Mai und Juni stattfinden. Wer Interesse hat, mitzumachen, kann sich ans TRUZ wenden, entweder unter Tel. 07621/9407816 oder per E-Mail an
matthias.lindemer@truz.org. |
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Badische Zeitung 25. März 2009:
Fotowettbewerb des Truz bestens angelaufen
WEIL AM RHEIN (BZ). Im Rahmen des Fotowettbewerbs "Menschen helfen Tieren", den das Trinationale Umweltzentrum ausgerufen hat, können fast 50 attraktive Preise gewonnen werden. Jeden Monat wird das schönste Foto prämiert. Im November 2009 findet dann die Ausstellung der besten Bilder mit der Prämierung der Gesamtsieger in den drei Kategorien statt. Die ersten attraktiven Fotos sind bereits beim Truz eingegangen. Diese können in digitaler Form (regiobogen@truz.org) oder in Papierform per Post eingereicht werden (Trinationales Umweltzentrum, "Photowettbewerb", Mattrain 1, D-79576 Weil am Rhein). |
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Badische Zeitung 10. März 2009:
Weiler Wohnungen für französische Vögel
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MICHELBACH-LE-BAS (ama). Die im Februar angelaufene Nistkastenaktion des trinationalen Umweltzentrums (Truz) in Weil am Rhein kommt in den drei beteiligten Ländern an. Nachdem die meisten Anfragen bisher Privatpersonen stellten, kam jetzt aus dem französischen Michelbach-le-Bas erstmals eine große Anfrage einer ganzen Gemeinde. 30 der 500 derzeit zur Verfügung stehenden Nistkästen hat das rund 750 Einwohner zählende Dorf nahe beim Euro-Airport bestellt. Zur Ankunft der Kästen gab es am Samstag ein kleines Begrüßungsfest.
Michael Wilke, beim Truz für den grenzüberschreitenden Naturschutz verantwortlich, freut sich über die spontane Aktion: "Das Schöne ist, dass die Zusammenarbeit sehr informell war." Denise Wohlfahrt, seit dem letzten Frühjahr Bürgermeisterin in Michelbach-le-Bas, ist von einem Vogelkenner aus ihrem Ort auf die Truz-Aktion hingewiesen worden. "Ich fand die Idee super", sagt die Ortsvorsteherin, die sich gleich ans Telefon gehängt und Wilke angesprochen hat. Die Pionierrolle, die ihrem Dorf damit zukommt, kommentiert sie lächelnd: "Das ist für uns natürlich eine Ehre."
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Truz-Projektleiter Michael Wilke montiert ein Baumläufer-Haus. | Foto: Annette Mahro |
Kinder aus zwei Schulklassen und die örtliche Feuerwehr waren denn auch am Samstag vor Ort, um die in Wilkes Privatwagen angelieferten Nistkästen in Empfang zu nehmen und gleich im Gemeindewald aufzuhängen. Kinder haben Patenschaften übernommen und dürfen entsprechend vor Ort mithelfen. Und dass das Ganze anschließend zu Mittag auch noch gefeiert wird, gehört in Frankreich zur Tradition. Die Kosten für die Aktion trägt zu einem Drittel das Umweltzentrum, zu einem weiteren der Nutzer, im aktuellen Fall die Gemeinde; den Rest teilen sich der Kanton Baselstadt, die Gemeinde Riehen und die Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg.
Mit den 30 zuletzt aufgehängten Kästen sind 419 der 500 zur Verfügung stehenden vergeben oder reserviert. Vergeben wurde dabei nach Eingang der Nachfragen. Deutschland hat bisher den Löwenanteil bekommen, 115 sind nach Frankreich gegangen, aber erst 11 in die Schweiz. Um dieses Missverhältnis auszugleichen, gibt es demnächst noch zwei Werbeaktionen in Riehen und in Basel. Denkbar ist auch eine Verlängerung der Nistkastenaktion, für die schon Sponsorengespräche laufen. 30 bis 40 Euro kostet immerhin ein Kasten inklusive Versand. Aber, so erklärt Wilke, beispielsweise seltenere Arten von Singvögeln und Baumläufer hätten immer größere Probleme beim Nestbau und verschwänden deshalb ohne Hilfen aus der Region.
Das Ziel, nicht nur Kinder für Natur zu sensibilisieren, verfolgt das Truz übrigens nicht nur mit Nistkästen für Vögel sondern auch mit solchen für Fledermäuse und Insekten. Interessanterweise laufen letztere am besten. Die Kästen beispielsweise für Mauerbienen und Schlupfwespen, die auch die teuersten sind, werden in Augenhöhe aufgehängt und sind daher für Kinder zur Beobachtung attraktiv. Gefahr gehe von den einzellebenden Insekten auch kaum aus, erklärt der Biologe. "Die Aktion hilft so vielleicht auch, das schlechte Image von allem, was gelb und schwarz gestreift ist, abzubauen.
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Badische Zeitung
29. Januar 2009:
Truz knüpft an alte Traditionen an
WEIL AM RHEIN. Einen Baum bei der Geburt eines Kindes zu pflanzen – was früher für viele eine Selbstverständlichkeit war, will das Trinationale Umweltzentrum (Truz) mit der Aktion "Einzelbaum – Lebensbaum" wieder ins Bewusstsein rücken. Dabei hilft das Truz sowohl bei Auswahl als auch der Pflanzung eines solchen Baums und der Suche nach einem geeigneten Standort.
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Wie vielfältig der Baum als Symbol für das Leben und weit darüber hinaus in vielen Sprachbildern Bedeutung für den Menschen hat, schilderten Bürgermeister Klaus Eberhardt als Truz-Geschäftsführer und Projektleiter Dr. Michael Wilke gestern zum Auftakt des Projektes. Wer einmal selbst einen Baum gepflanzt habe, so Eberhardt, der könne sich dieser Faszination kaum mehr entziehen. Dass das Truz mit dem Projekt "Lebensbaum" Bürger animiere, die Tradition wieder zu beleben, bei der Geburt oder der Taufe einen Baum zu pflanzen, bezeichnete er als gelungenen Weg, um umweltspezifische Themen greifbar werden zu lassen.
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Dr. Michael Wilke, Beate Kaczmarek und Verena Landris rührend ebenso die Werbetrommel für das neue Truz-Projekt Lebensbäume, wie Bürgermeister und Truz-Geschäftsführer Klaus Eberhardt (von links) . | Foto: SENF |
| In enger Zusammenarbeit mit den Standesämtern und den Kirchengemeinden will man nun für das Vorhaben werben, erläuterte Michael Wilke das weitere Vorgehen. Dabei wolle man die Eltern und Paten nicht nur bei der Auswahl und dem Pflanzen der Bäume beraten und ihnen über einen entsprechenden finanziellen Beitrag die Sache schmackhaft machen, vielmehr will das Truz auch Standorte für die Bäume zur Verfügung stellen. Dies sei insofern wichtig, als viele Menschen heute kaum mehr über die Möglichkeit verfügten, größere Bäume zu pflanzen und deren Fortbestehen über einen längeren Zeitraum zu garantieren. Auch wenn man für den Start über eine hinreichende Menge an solchen Standorten verfüge, hofft Wilke, dass Bürger Plätze für Lebensbäume zur Verfügung stellen. Für rund 100 Bäume reiche das Budget von 30 000 Euro, wobei er sich sicher ist, dass man bei entsprechendem Erfolg auch eine Anschlussfinanzierung sicherstellen könne. Der "größte Etat, den wir bisher für solch ein Einzelprojekt bewegt haben", belege aber auch, wie groß der Rückhalt geworden ist, den sich das Truz bei der Stiftung Naturschutzfonds des Landes, beim Kreis und bei den Kommunen erarbeitet habe. |
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| 03.09.04 | Riehener Zeitung | Feldbäume für den Regiobogen - Bewirtschafter gesucht |
| 27.08.04 | Baslerstab | Oasen für Tiere schaffen - Aktion Feldbäume für den Regiobogen: Das trinationale Projekt sucht pflanzfreudige Landwirte |
| 25.08.04 | Weiler Zeitung | Streuobstwiesen pflegen lassen |
| 25.08.04 | Badische Zeitung | Den Vater Rhein in seinem Bett bändigen |
| 25.08.04 | Badische Zeitung | Unterstützung für Streuobstwiesen - TRUZ unterstützt private Besitzer |
| 24.08.04 | Weiler Zeitung | Hilfen zum Erhalt der Streuobstwiesen am Tüllinger - Angebot des TRUZ: Anpflanzungen und Pflegeschnitt/ Apfelsaft mit SAK |
| 20.08.04 | Badische Zeitung | Feldbäume als wichtige "Trittsteine" - TRUZ plant im Rahmen des Projektes "Regiobogen" weitere Neupflanzungen |
| 11.08.04 | Badische Zeitung | Eine Sommeruniversität ohne Grenzen - Studenten der Eucor-Hochschulen kümmerten sich um Umweltprobleme der Oberrhein-Region |
| 07.08.04 | Badische Zeitung | Apfelsaft mit dem Logo von Weil und Lörrach - SAK sammelt wieder Äpfel aus Streuobstbeständen |
| 03.08.04 | DNA | Premiers devoirs d'été pour EUCOR |
| 29.06.04 | Baslerstab | "Natter im Altrhein" siegt - Fotowettbewerb des Trinationalen Umweltzentrums |
| 29.06.04 | L'Alsace | Kembs, ville d'eau |
| 29.06.04 | L'Alsace | La nature dans tous ses états - concours de photos "nature" du CET/ TRUZ et BUND |
| 26.06.04 | Basler Zeitung | Die Frösche wandern bald grenzenlos - Die grünen Inseln um Basel werden aufgewertet und miteinander verbunden |
| 26.06.04 | Weiler Zeitung | Umweltzentrum zeichnet Gewinner des Fotowettbewerbs zum Regiobogen aus |
| 26.06.04 | Badische Zeitung | Eindrucksvolle Naturfotos prämiert - TRUZ zeichnet Gewinner des Foto-Wettbewerbs aus/ Die besten Bilder werden ausgestellt |
| 25.06.04 | Badische Zeitung | Anreiz zum Energiesparen |
| 22.06.04 | Basler Zeitung | Interreg-Gelder retten |
| 21.06.04 | Weiler Zeitung | "Regiobogen": Schönste Fotos werden prämiert |
| 21.06.04 | Badische Zeitung | Ein Bild vom Regiobogen - Wettbewerb abgeschlossen |
| 19.06.04 | Badische Zeitung | Truz hängt stark am Tropf von Interreg |
| 08.06.04 | L'Alsace | Mademoiselle Hirondelle |
| 25.05.04 | L'Alsace | Les hirondelles : régression alarmante |
| 25.05.04 | DNA | Les hirondelles : une régression alarmante |
| 11.05.04 | Weiler Zeitung | Auf neuen Wegen zur nachhaltigen Mattfeld-Nutzung - Seminar mit Fachleuten |
| 11.05.04 | Badische Zeitung | Das Mattfeld - ein Erholungsraum mit Zukunft - Beim Workshop auf Initiative der Stadt entwickeln Fachleute Projektideen für die Zukunft/ Gegen den Bau von Sportanlagen |
| 10.05.04 | Badische Zeitung | Umwelttage - ein kühler Auftakt |
| 08.05.04 | Badische Zeitung | Visionen zur Zunkunft des bereiches "Mattfeld" |
| 08.05.04 | Weiler Zeitung | Was kann aus dem Mattfeld werden? Gestern Fachtagung mit Experten |
| 05.05.04 | Wochenblatt | Zur Rettung der Schwalben - Drastischer Rückgang der Rauch- und Mehlschwalben im vorderen Markgräflerland |
| 05.05.04 | Weiler Zeitung | Rettung für seltene Schwalbenarten - Aktion des trinationalen Umweltzentrums/ 2003 war ein gutes "Schwalbenjahr" |
| 05.05.04 | DNA | Université transfrontalière - Rhin supérieur: les enjeux |
| 27.04.04 | Weiler Zeitung | Exkursion mit TRUZ |
| 24.04.04 | Weiler Zeitung | Vom Regiobogen bis zur Umweltbildung - Beim TRUZ Vertrauensbeweis für Vorsitzenden Klaus Eberhardt/ Vielfältige Aktivitäten und Erfolgsbilanz |
| 24.04.04 | Badische Zeitung | Truz wird zur festen Grösse - derzeit konzentriert man sichn auf drei wichtige Projekte |
| 08.04.04 | Badische Zeitung | Die Landschaft an der Wiese - Workshop über Naturräume |
| 27.03.04 | Weiler Zeitung | Frühlingsfoto gesucht - Fotowettbewerb des Umweltzentrums |
| 26.03.04 | Badische Zeitung | Apfelsaft künftig im Oberzentrum - Gemeinsames Programm zum Erhalt von Streuobstwiesen in Lörrach und Weil am Rhein |
| 26.03.04 | Badische Zeitung | Fernsehsender beim TRUZ - "France 3" zeigt Regiobogen |
| 25.03.04 | Badische Zeitung | Der Frühling ins Bild gesetzt - Fotowettbewerb des Trinationalen Umweltzentrums Weil läuft noch: schon 150 Einsendungen |
| 24.03.04 | Wochenblatt | Der Natur zurückgegeben - Naturschutzgebiet "Kleine elsässische Camargue"/ 25 Hektar Ackerland wurden renaturiert |
| 21.03.04 | DNA | Les bras morts réhabilités - Dans l' Obere Au (Petite Camargue Alsacienne) |
| 20.03.04 | Badische Zeitung | Ackerland wird zu Biotop - Projekt des TRUZ erweiterte die Petite Camargue im Elsaß |
| 18.03.04 | Weiler Zeitung | TRUZ verwandelt Acker in naturnahes Biotop - Rernaturierung der Petite Camargue im Elsass abgeschlossen |
| 10.03.04 | L'Alsace | Huit hectares de mais sous les eaux - L' opération "Obere Au" est engagée |
| 29.01.04 | Weiler Zeitung | Winterfotos aus dem Dreiland - Wettbewerb des Trinationalen Umweltzentrums und des BUND |
| 29.01.04 | DNA | Le "Regiobogen" en hiver |
| 28.01.04 | Badische Zeitung | Der Regiobogen ins Bild gesetzt - Fotowettbewerb von TRUZ und BUND |
| 28.01.04 | L'Alsace | Concours Images d' hiver |
| 17.01.04 | Weiler Zeitung | "Willkommen im Regiobogen" - Trinationales Biotopverbundprojekt mit neuer Internetpräsenz |
| 16.01.04 | Badische Zeitung | "Ein journalistischer Regiobogen" - Aufenthalt dreier Europakorrespondanten in der Stadt trug reiche Früchte : Zahlreiche Berichte in überregionales Zeitungen. |
| 16.01.04 | Badische Zeitung | Umweltinformationenen sind nun im Netz - Trinationales Umweltzentrum baut seinen Service im Internet aus/ 100 Seiten zum Regiobogen |
| 16.12.03 | Baslerstab | "Öko-Projekt neu im Internet" |
| 05.12.03 | Badische Zeitung | "Die einzige Alternative zum Anbau von Mais ist noch mehr Mais" - Monokulturen begünstigen Bodenerosion, behindern Biotopvernetzung und belasten Grundwasser, aber dennoch führt für die Landwirte kein Weg am Mais vorbei |
| 05.12.03 | Weiler Zeitung | Keine Alternative zum Maisanbau in Sicht - Umstrittene Monokultur / Podiumsdiskussion in Efringen-Kirchen |
| 04.12.03 | L'Alsace | Trois frontières - Trois pays, trois campagnes |
| 02.12.03 | Weiler Zeitung | wie man richtig Bäume schneidet - Truz bietet Baumschnittkurs an |
| 02.12.03 | Badische Zeitung | Der richtige Schnitt für die Obstbäume |
| 28.11.03 | DNA | "Ruralité et frontières" - Avec la commission tranfrontalière huninguoise |
| 28.11.03 | Riehener Zeitung | Neue "Regiobogen" -Hecken in den Langen Erlen |
| 21.11.03 | Badische Zeitung | Diskussion über Maisanbau - Podiumsgespräch im Rathaus |
| 20.11.03 | Weiler Zeitung | "Fragwürdiger Grundstücksverkauf der Stadt im FFH-Gebiet" Naturschützer fürchten schrittweise Zerstörung des wertvollen Obsbaumgürtels durch Rebanbau / Suche nach Kompromissen |
| 20.11.03 | Weiler Zeitung | "Maisanbau trotz Schlammlawinen ?" |
| 20.11.03 | Badische Zeitung | "Der Regiobogen nimmt Form an" Truz-Team setzt Heckenbiotope zur Vernetzung von Landschaftselementen in den Langen Erlen |
| 19.11.03 | Badische Zeitung | "Mehr Platz für den Spatz" Bürgerengagement für Vogel gefragt : Nistkästen, heimische Pflanzen und Geldspenden erbeten |
| 15.11.03 | Basler Zeitung | 780 Hektar für die Petite Camargue |
| 08.11.03 | Badischer Zeitung | "TRUZ hat viele Facetten" Private und öffentliche Initiativen unter einem Dach |
| 01.11.03 | 3Journal | Quelle couleur a votre salle de classe ? |
| 08.10.03 | L'Alsace | Une haie bilingue |
| 01.10.03 | Weiler Zeitung | Einblick in die Welt der Hecken |
| 26.09.03 | Riehener Zeitung | Wanderung durch den Regiobogen |
| 25.09.03 | Weiler Zeitung | Regiobogen weckt Interesse in Stuttgart - Umweltzentrum präsentiert sich |
| 24.09.03 | Badische Zeitung | Regiobogen als Vorzeigeprojekt |
| 24.09.03 | Badische Zeitung | Regiobogen ganz praktisch - TRUZ lädt zur Exkursion |
| 21.09.03 | L'Alsace | Dimanche nature - Le croissant vert de la Regio |
| 18.09.03 | Weiler Zeitung | Trinationale Wanderung |
| 12.09.03 | Badische Zeitung | Vorzüge der Streuobstwiese - Klares Votum in Öttlingen |
| 10.09.03 | Badische Zeitung | Mostaktion und Werbung für Streuobst - Infobox Streuobstaktion |
| 09.09.03 | Weiler Zeitung | Mittel für die Streuobstwiesen - TRUZ und BUND stellen Konzept vor |
| 15.08.03 | Badische Zeitung | "Die Vielfalt am Tüllingen Berg" - Konzept für den Naturschutz |
| 08.08.03 | Badische Zeitung | "Das Streuobst erhalten" Hochstämme : Weil und Lörrach organiesieren Sammelbestellung |
| 02.07.03 | Badische Zeitung | Beobachtet "Zu Gast im TRUZ" |
| 28.06.03 | Badische Zeitung | Wichtiger Besuch im Truz - Regierungspräsident ließ sich die einzelnen Projekte erklären |
| 24.06.03 | Badische Zeitung | Der Natur wird Raum geschaffen - Im Rahmen des Regio-Tages informierte das Truz über das Biotop Kiesgrube Käppelin |
| 21.06.03 | Badische Zeitung | Golf ist vorerst vom Tisch |
| 04.06.03 | Badische Zeitung | Tüllinger im Blickfeld - Für Erhalt der Streuobstbestände |
| 31.05.03 | Weiler Zeitung | Streuobstbegehung am Tüllinger Berg - Erhalt der Biotope |
| 10.05.03 | Badische Zeitung | Die Stadt ins Licht gesetzt |
| 09.05.03 | Badische Zeitung | Zukunft des Mattfelds |
| 09.05.03 | Badische Zeitung | Golfplatz: Naturschützer hegen Bedenken "Landschaftsbild zerstört" |
| 09.05.03 | Badische Zeitung | Allianzen an der Wiese |
| 05.05.03 | Badische Zeitung | Zukunft des Mattfels im Blickpunkt |
| 03.05.03 | Badische Zeitung | Welche Vögel sind noch da? - Kartierung des Truz hält fest, welche Arten wo zu finden sind |
| 17.04.03 | Badische Zeitung | Truz gibt Informationen zum Golfplatz-Antrag |
| 17.04.03 | Badische Zeitung | Naturschutz schließt einen Golfplatz aus |
| 11.04.03 | Badische Zeitung | Truz hat viele Fcetten |
| 03.04.03 | Basler Zeitung | Fotowettbewerb Lesen und Natur |
| 28.03.03 | Riehener Zeitung | Bienchen "zoom" |
| 13.02.03 | Badische Zeitung | Naturschutzräume miteinander vernetzen |
| 22.01.03 | L'Alsace | Une restauration à tours de bras - Les gestionnaires de la réserve naturelle attaquent la remise en eau des 22 hectares de l'Obere Au. Une reconstitution des anciens bras morts du Rhin étalée sur quatre ans. |
| 22.01.03 | Badische Zeitung | Bilder vom "Regiobogen" - Truz verlängert Fotowettbewerb / Zahlreiche Preise ausgelobt |
| 19.01.03 | L'Alsace | programme 2003 des dimanches nature d'Alsace Nature |
| 19.01.03 | L'Alsace | "Dimanche Nature : L'Alsace autrement" |
| 17.12.02 | Badische Zeitung | Am Tüllinger wird für Ausgleich beim Naturschutz gesorgt - Stadt weist die Vorwürfe der Umweltschützer zurück : Dem Schäfer soll eine Weide angeboten werden / TRUZ gestaltet ehemaligen Acker zu Grünland um. |
| 05.12.02 | Badische Zeitung | Landschaftspark Wiese oder der Golfplatz ? |
| 29.10.02 | Weiler Zeitung | Auf der Spuren der "Uferwege". Interessante Exkursion des TRUZ zu Brennpunkten auf Weiler Gemarkung/ Teilnehmer aus drei Ländern. |
| 29.10.02 | Badische Zeitung | Flüsse prägen die Region. TRUZ-Exkursion entlang von Wiese, Rhein und Kander |
| 28.10.02 | L'Alsace | Le "Croissant vert" sous la pédale. |
| 25.10.02 | Riehener Zeitung | Grenzüberschreitende Veloexkursion. |
| 23.10.02 | Weiler Zeitung | Biotoperkundung entlang Wiese, Rhein und Kander - Radtour / Ideen zum Regiobogen werden vorgestellt. |
| 17.10.02 | L'Alsace | Découvrir le croissant Vert. Afin de promouvoir son action, le Centre de l'écologie Trinationale basé à Weil am Rhein, propose, le dimanche 27 octobre, une promenade automnale au bord de l'eau, qui traversera les trois pays. |
| 17.10.02 | L'Alsace | Interwiew : Redonner de l'espace à la nature. Le TRUZ a été chargé de coordonner la création d'un réseau transfrontalier de biotopes dans la région des Trois Frontières. Le but étant d'assurer la survie des espéces de la faune et de la flore. |
| 20.09.02 | Badische Zeitung | Rückgang der Nachtigall soll aufghalten werden - An der Kandermündung enstehen Nistplätze und Rückzugsräume für die seltener werdenden Vögel/ Truz leistet ganze Arbeit. |
| 20.09.02 | Badische Zeitung | An Kander seltene Vogelarten - TRUZ mit einer außergewöhnliche Pflanzaktion im Rahmen des "Regiobogen" |
| 14.09.02 | Badische Zeitung | Ein Topf für die Bäume - Für den Erhalt der Streuobstwiesen soll es ein Konzept geben. |
| 02.08.02 | Badische Zeitung | Vorest den Regiobogen im Blick - Erweiterte Aufgaben im Umweltbereich : mit Mitteln des Interreg-Programm kommt es beim TRUZ nun zu zwei weiteren Stellen |
| 02.08.02 | Weiler Zeitung | Biotop verbund: Realisierung beginnt - Nathalie Dubié und Johannes Fahl stärken das Regiobogen-Team im Umweltzentrum |
| 26.07.02 | Badische Zeitung | Bedenken noch nicht ganz zerstreut - Naturschützer und Landwirte trafen sich zu einer Begehung der Streuobstwiesen am Tüllinger, die wichtige Funktionen erfüllen. |
| 20.07.02 | Wochenblatt | Hochwasser war unproblematisch - Eine Bewährungsprobe für die renaturierten Kanderabschnitte |
| 19.07.02 | Weiler Zeitung | Begehung : Streuobstbestand unter der Lupe |
| 12.07.02 | Badische Zeitung | Das Streuobst am Tüllinger - Kein Ausgleich der Interessen |
| 25.06.02 | Badische Zeitung | Weil als Musterbeispiel der Grenzüberschreitende Kooperation - Bei einem Kongress des Staatsministeriums berichtete OB Dietz von den Erfahrungen der Stadt / Gelegenheit wurde genutzt, um für Weil am Rhein zu werben. |
| 25.06.02 | Weiler Zeitung | Weil beispielhaft bei grenzübergreifender Arbeit - OB spricht bei Kongress des Staatsministerium. |
| 29.05.02 | Weiler Zeitung | Umweltzentrum schafft fünf neue Arbeitsplätze - Beim Regiobogen, Nachhaltiges Bauen und in der Umweltbildung. |
| 29.04.02 | Wochenblatt | Zoom, Zoom, Zoom, Bienchen - Fottowettbewerb des Trinationalen Umweltzentrums rund um Biotope |
| 20.04.02 | Badische Zeitung | Truz - eine Truzburg in der Natur |
| 19.04.02 | DNA | Le croissant vert de la regio - Réunir les biotopes |
| 18.04.02 | Basler Zeitung | Zweite Phase beim Regiobogen dank Interreg - Landesgrenzen interressieren Tiere und Pflanzen nicht. |
| 18.04.02 | Badische Zeitung | Regiobogen wird nun umgesetzt - Förderung aus Interreg III |
| 04.04.02 | Badische Zeitung | Wettbewerb - die Jahreszeiten im Fokus - der Regiobogen von seiner schönsten Seite / Den Gewinnern locken tolle Preise |
| 04.04.02 | Weiler Zeitung | Zoom, Zoom, Zoom, Bienchen - Fottowettbewerb des Truz |
| 15.03.02 | Badische Zeitung | Unterstüzung für das Truz aus Frankreich - Das Konzept des Regiobogen wird im benachbarten Elsass als zukunftsträchtig eingestuft, dafür gibt es nun auch 20 000 Euro |
| 02.02.02 | Weiler Zeitung | Länderübergreifende Umweltpolitik zur Diskussion. Französische Beamten-Eliteschüler im TRUZ / Euroairport Basel, "Landschaftspark Wiese" und "Regiobogen" thematisiert. |
| 02.02.02 | Umwelt - Buwal | 2/02 Internationale Umweltpolitik -Globaler Pakt zum Schutz des Planeten Umwelt (s. 59 - Projekt Regiobogen will Naturinseln im Dreiland vernetzen) |
| 24.12.01 | Weiler Zeitung | Frankreich unterstützt TRUZ-Projekt (Regiobogen) - 40 000 Euro für Regiobogen |
| 20.12.01 | Basler Zeitung | Naturräume vernetzen trotz Landesgrenzen - Der starke Siedlungsdruck in der Region Basel macht auch vielen Tierartten zu schaffen. (...). Das über Interreg mitfinanzierte Projekt Regiobogen schlägt jetzt vor, wie diese Naturräume vernetzt und gestärkt wer |
| 19.12.01 | Basellandschaftliche Zeitung | Biotope regional vernetzen - Das Projekt Regiobogen soll Naturschutzgebiete in der RegionBasel miteinander vernetzen. Dabei wird grenzüberschreitende Zusammenarbeit gross geschrieben. |
| 18.12.01 | Baslerstab | Regio-Biotop: Mehr Schutz für die Tiere |
| 05.12.01 | Badische Zeitung | Regiobogen als Hindernis |
| 01.12.01 | Weiler Zeitung | Der Regiobogen spannt sich auch über Eimeldingen - Biotopwürdige Flächen auf der Westgemarkung ins Auge gefasst |
| 01.12.01 | Badische Zeitung | Was bringt der Regiobogen der Gemeinde? - "Schon jetzt ökologisch aktiv" |
| 17.11.01 | Weiler Zeitung | AG "Regiobogen" wirbt um politischen Rückhalt |
| 17.11.01 | Badische Zeitung | Das TRUZ hat den Bogen raus - Nach drei Jahren ist der erste Teil des Projektes "Regiobogen" abgeschlossen / Datensammlung eröffnet Perspektiven |
| 14.11.01 | Badische Zeitung | Ziel: Aufwertung der grünen Lungen |
| 14.11.01 | Weiler Zeitung | Stadt Weil - Vorreiter bei "Regiobogen" - Biotope in Regio vernetzen |
| 14.11.01 | Badische Zeitung | Stadt macht den Vorreiter - Für die Kofinanzierung des Regiobogens / 45'000 Euro bis 2005 |
| 24.10.01 | Badische Zeitung | Regiobogen: Wer übernimmt Kosten? - In der weiteren Planung eines trinationalen Grüngürtels spielen Eimeldingen und vor allem Efringen-Kirchen eine wichtige Rolle |
| 07.09.01 | Weiler Zeitung | "Regiobogen"nimmt weiter Gestalt an - 60 Quadratkilometer grosser Grüngürtel beidseits des Rheins und der Wiese / Kartierung weitgehend abgeschlossen |
| 07.09.01 | Badische Zeitung | "Mercedes unter den Umweltverbänden" - TRUZ ganz selbstbewusst: Projekt Regiobogen nimmt Formen an / Korridore für seltene Arten |
| 31.08.01 | Badische Zeitung | Grüne Lungen für den Ballungsraum - Schlüsselprojekte der TAB (2): Stadt- und Landschaftsparks sollen über die Grenzen hinweg verknüpft werden |
| 20.08.01 | Badische Zeitung | Universitäten kooperieren mit dem Umweltzentrum im Hadidbau - Ganz in Frauenhand: Zwei Praktikantinnen unterstützen derzeit die Arbeit der Biologin Sigrid Müller im TRUZ / Sponsor finanziert seit Anfang August Sekretariat |
| 08.06.01 | Badische Zeitung | Ein grüner Bogen, der die gesamte Regio umspannen soll - BZ-Serie: Das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) - Vernetzung der Biotope über Grenzen hinweg ist ein zentrales Anliegen / Sigrid Müller koordiniert die Arbeit |
| 07.06.01 | Badische Zeitung | Das mühsame Werben um Zuschüsse gehört zum täglichen Brot - BZ-Serie: Das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) - Die Finanzierung / Interreg-Mittel tragen die Projekte zur Hälfte, der Rest speisst sich aus vielen Quellen |
| 06.06.01 | Badische Zeitung | Der Schutz der Natur soll nicht an den Landesgrenzen halt machen - BZ-Serie: Das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) - Aufgaben, Finanzierung, Projekte / Seit sechs Jahren Zentrum für grenzüberschreitenden Umweltschutz |
| 18.05.01 | Badische Zeitung | Zentraler Umweltschutz - Informationsstand des TRUZ und Aktionen finden auf der Euro-Messe viel Aufmerksamkeit |
| 02.05.01 | Wochenblatt | Eberhardt kann sich "Regiobogen-Ranger" vorstellen - Mitgliederversammlung des Trinationalen Umweltzentrums |
| 28.04.01 | Weiler Zeitung | Umweltzentrum forciert praktische Projektarbeit - Mitgliederversammlung im Trinationalen Umweltzentrum / Weichen für künftige Arbeit gestellt |
| 28.04.01 | Badische Zeitung | Entlang des Rheins gilt es die Gemeinsamkeiten zu finden |
| 28.04.01 | Weiler Zeitung | Regiobogen: Verbundsystem für Biotope im Dreiland |
| 25.04.01 | Weiler Zeitung | Staatsvertreter aus Dänemark und Schweden im TRUZ |
| 01.04.01 | DNA | Coopèration trinationale - La visite de Johannes Rau - Le président prend place à Weil |
| 30.11.00 | Badische Zeitung | Urteil des TRUZ ist zusehends gefragt - Dem grenzüberschreitenden Umweltschutz gilt das besondere Augenmerk im Umweltzentrum |
| 26.10.00 | Badische Zeitung | Regierungspräsident besucht Umweltzentrum |
| 15.04.00 | Weiler Zeitung | TRUZ will unabhängiger von Fördertöpfen werden - Ausbau der Dienstleistungen / Vorstand um Eberhardt wiedergewählt |
| 04.04.00 | Weiler Zeitung | Arbeiten zum Regiobogen nehmen nun Gestalt an - Biologin Martina Ossendorf koordiniert das TRUZ-Projekt |
| 01.03.00 | Velo-Post | TRUZ: über die Grenzen - Umweltpolitik in unserer Regio muß verstärkt international betrachtet werden |
| 11.02.00 | Badische Zeitung | TRUZ hat Geld und plant die Zukunft - Vernetzen über die Grenzen: Hadid-Bau als Zentrale einer trinationalen Zusammenarbeit bei Natur- und Umweltschutz |
| 18.01.00 | Badische Zeitung | TRUZ erhält EU-Mittel - Eine Vollzeit- und ein Teilzeitarbeitsplatz werden geschaffen |
| 14.01.00 | Weiler Zeitung | TRUZ schafft eine Stelle für den Regiobogen - Biologe soll umfangreiche trinationale Datenbank erarbeiten |
| 17.03.99 | Badische Zeitung | Umwelt im Dreiländereck - Zielvorgaben werden politischer Natur - Regio-S-Bahn, Solarstrom, Grün 99, Naturschutz, Regiobogen: Bei der Mitgliederversammlung des TRUZ wird deutlich, was man in absehbarer Zeit vorhat |
| 15.03.99 | Badische Zeitung | Region überwindet Grenzen - Politiker aus drei Ländern feiern das Trinationale Umweltzentrum als Beginn einer neuen Politik |
| 15.03.99 | Weiler Zeitung | Ein "Markenzeichen" für das Dreiländereck - Trinationales Umweltzentrum weihte eigene Räume im Hadid-Bau ein / 500 Gäste aus Dreiländern |
| 14.03.99 | DNA | Inauguration du centre d´ècologie trinationale: Trois frontières, une seule nature |
| 14.03.99 | DNA | Trois frontières, une nature |
| 13.03.99 | Weiler Zeitung | TRUZ: In eigenen Räumen ein Netzwerk für trinationalen Umweltschutz |
| 12.03.99 | Badische Zeitung | Weniger Trutzburg als Basislager - TRUZ, ein Umweltzentrum im Dreiländereck, will das ökologische Bewußtsein schärfen - Morgen Einzug in den Hadid-Bau |
| 12.03.99 | Dreiland-Zeitung | Eröffnung des Trinationalen Umweltzentrums in Weil am Rhein - Umweltzentrum mit Sitz im Hadid-Bau in der Landesgartenschau |
| 11.03.99 | DNA | Grün 99: Mettez-vous au vert! |
| 05.03.99 | Riehener Zeitung | Eine Tru(t)zburg für die Umwelt |
| 26.02.99 | Badische Zeitung | TRUZ: Viel Nutzen - wenig Kosten |
| 25.02.99 | Weiler Zeitung | Zukunft des Umweltzentrums ist gesichert |
| 09.02.99 | Weiler Zeitung | Umweltzentrum schafft Stelle für Praktikanten |