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Schwerpunktgebiete
 

Petite Camargue Alsacienne (F)

Gebietsbeschreibung:
Westlich des Grand Canal d’Alsace liegt das Naturschutzgebiet „Petite Camargue Alsacienne“. Durch den Bau des Rheinseitenkanals wurden die Altrheinarme der Petite Camargue endgültig vom übrigen Rhein abgeschnitten, so dass sich der heutige, dort noch immer relativ hohe Grundwasserstand nur durch die auftretenden Quellen und den oberflächlichen Zufluß aus dem Hüninger Kanal halten kann. In der Petite Camargue kommt ein enges Nebeneinander von feuchten und trockenen Standorten vor, was für Auenlandschaften charakteristisch ist. Das Gebiet wird geprägt durch von Riedvegetation umgebene Grundwassertümpel und ehemalige Streuobstwiesen, die durch eine extensive Beweidung mit Schottischen Hochlandrindern erhalten werden. Am Kirchener Kopf und nahe des Hüninger Kanals findet man Magerrasen und Halbtrockenrasen. Schilfgebiete, Orchideenwiesen, Felder, Auwälder sowie frühere Seitenarme des Rheins bilden ein Mosaik an Lebensräumen, in dem zahlreiche Tier- und Pflanzenarten leben können.
Echte Sumpfwurz ( Epipactis palustris), Spinnen-Ragwurz (Ophrys sphegodes), Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) und Kalk-Aster (Aster amellus) sind nur einige Beispiele der hier vorkommenden seltenen Pflanzen. 174 Vogelarten, darunter 76 Brutvogelarten (Eisvogel, Schwarzmilan, Grauspecht, Mittelspecht, Zwergdommel) können in der „Petite Camargue“ beobachtet werden.

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In den zahlreichen Wasserflächen laichen Frösche, Molche und Kröten, 40 Libellenarten wurden festgestellt. Orchideenwiesen, Auwälder und Rheinseitenarme mit Resten der ehemaligen Aulandschaften.
Das Gebiet stellt innerhalb des Regiobogens den einzigen Bereich mit großflächig zusammenhängender Feuchtvegetation dar.

Nutzung und Ziele:
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