Beschreibung des Biotoptyps
Rebäcker bieten optimale Wuchsbedingungen für viele
wärme- und nährstoffliebende Pflanzen zur Verfügung.
Aufgrund der regelmässigen mechanischen Bodenbearbeitung sind Einjährige
Arten und Zwiebelpflanzen sowie
solche, die sich aus Wurzelteilen regenerieren häufig.
Für alte, kleinparzellierte Rebberge ist der Reichtum an
Strukturen, wie Mauern, Treppen, Steingürteln und Hohlwegen,
typisch. Dementsprechend sind traditionell bewirtschaftete
Rebberge durch ein vielfältiges und artenreiches
Vegetationsmosaik aus Rebäckern, Rebbrachen, Hochstaudenfluren,
wärmeliebenden Gebüschen, und Mauergesellschaften
zusammengesetzt.
Gefährdung des Biotoptyps
- Flurbereinigungen
- Strukturverarmung
- Intensivierung der Kultivierungsmassnahmen
- Einseitiger Mulchbetrieb
Bedeutung des Biotoptyps für die Tierarten
In den südexponierten Trockenmauern leben Eidechsen.
Zahlreiche Vogelarten brüten in den Gebüschen, die von
dem vielseitigen Nahrungsangebot des strukturreichen
Lebensraums profitieren.
Vorkommen im Regiobogen
| Deutschland: |
Südwesthang des Tüllinger Berges,
Rebhänge östlich des Isteiner Klotz |
| Frankreich: |
- |
| Schweiz: |
Schlipf |
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