Beschreibung des Biotoptyps
Ein bis dreimal gemähtes, z.T. auch zusätzlich beweidetes
Grünland, das traditionell mit Festmist oder Jauche gedüngt
wurde, wird als Fettwiese oder Glatthaferwiese
bezeichnet. Der Standort ist mässig feucht bis mässig
trocken. Die Pflanzenbestände sind meist dicht und hochwüchsig.
Kennzeichnende Art ist der Glatthafer (Arrhenatherum
elatius).
Gefährdung des Biotoptyps
- Umwandlung in Ackerland
- Nutzungsintensivierung
Bedeutung des Biotoptyps für die Tierarten
Fettwiesen bieten vor allem Heuschrecken, Spinnen,
Tagfaltern, Bienen und Hummeln ein grosses
Nahrungsangebot. Die mageren und artenreichen Salbei-
Glatthaferwiesen sind für Tagfalter die wichtigsten
Lebensräume.
Vorkommen im Regiobogen
Deutschland:
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Tüllinger Berg, häufig unter Streuobst,
Rheinebene
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| Frankreich: |
Petite Camargue |
| Schweiz: |
Wieseebene |
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