Beschreibung des Biotoptyps
Feldhecken und Feldgehölze sind überwiegend aus
Bäumen und Sträuchern aufgebaute Bestände, wobei
Feldgeh ölze flächig
und Hecken linear ausgebildet sind.
Im Gegensatz zum Wald weisen Feldgehölze kein
Waldinnenklima auf. Sie konnten sich in der offenen Feldflur
auf ungünstigen Standorten wie z.B. in nassen Senken,
oder auf flachgründigen Böden, steilen Böschungen
oder aufgegebenen Abbaustätten entwickeln.
Feldhecken dienten früher der Einfriedung von Parzellen,
wie z.B. Weideflächen, als Windschutzanlagen oder entstanden
wie die Feldgehölze auf landwirtschaftlich ungünstigen
Standorten z.B. auf Lesesteinriegeln. Die
Sträucher und Bäume dienten der Brennholzgewinnung,
so dass sie regelmässig verjüngt wurden. Da die Brennholzgewinnung
heute in der Landwirtschaft keine Bedeutung
mehr hat, sind die Hecken inzwischen überaltert.
Gebüsche sind flächige, überwiegend aus Sträuchern
ausgebildete Bestände.
Gefährdung des Biotoptyps
- Flurbereinigungen
- Nutzungsintensivierung
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Bedeutung des Biotoptyps für die Tierarten
Dieser Biotoptyp bietet Deckung, Schutz vor der Witterung und Feinden. Es ist ein Überwinterungsquartier, Aktionsraum und Nahrungsreservoir für viele Säugetierarten.
Vögel nutzen Hecken und Gehölze als geeignete Ansitz-, Singwarten, Neststandorte und Nahrungsraum.
Vorkommen im Regiobogen
In allen drei Ländern vor allem entlang von Gewässern, Bahngleisen, Autobahnen sowie an steilen, ungenutzten Böschungen. |