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Auwaldreste

Beschreibung des Biotoptyps

Reste schmaler, oft nur aus einer Baumreihe bestehender Auwälder an den Ufern von kleinen Flüssen und Bächen. Bei lockerem Baumbestand wachsen in der Krautschicht lichtliebende Hochstauden, bei Einfluss von eutrohpiertem
Wasser nährstoffliebende Ruderalarten.

Der Standort ist häufig kurzzeitig überflutet, unterliegt insgesamt aber nur geringen Grundwasser-schwankungen.

Gefährdung des Biotoptyps

  • Intensivierung der Landwirtschaft
  • Begradigung von Bächen und Flüssen
  • Verbauung von Bächen

Bedeutung des Biotoptyps für die Tierarten

Reste von Auenwäldern beherbergen viele Vogelarten, die in der dichten Vegetation ihre Nester bauen oder sich von Wassertieren ernähren (z.B. Graureiher). Auch Reptilien wie die Ringelnatter, welche ans Wasser gebunden sind und sich von Amphibien ernähren, sind in Auenwäldern anzutreffen.

Vorkommen im Regiobogen

Deutschland: Krebsbachtal, Kander
Frankreich: Petite Camargue Alsacienne, Hangwald, Augraben
Schweiz: Wiese
 

 

 

Übersicht der typischen Pflanzen- und Tierarten

 

Typische Pflanzenarten

Schwarzerle Alnus glutinosa
Esche Fraxinus excelsior
Mädesüss Filipendula ulmaria
Salix-Hybrid Salix x rubens
Bruchweide Salix fragilis
Silberweide Salix alba
Traubenkirsche

Prunus padus

Europ. Pfaffenhütchen Euonymus europaeus
Gewöhnlicher Schneeball Viburnum opulus
Giersch Aegopodium podagraria
Scharbockskraut
Ranunculus ficaria
Faulbaum Frangula alnus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typische Tierarten

Kleiner Schillerfalter Apatura ilia
Feuersalamander Salamandra salamandra
Erdkröte Bufo bufo
Ringelnatter Natrix natrix
Graureiher Ardea cinerea
Eisvogel Alcedo atthis
Pirol Oriolus oriolus
Nachtigall Luscinia megarhynchos