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Der Isteiner Klotz (D)

Gebietsbeschreibung:


Östlich der Niederterrasse befindet sich ein vergleichsweise kleines Gebiet, das Teile der Markgräfler Vorhügelzone umfasst. An und auf der eindrücklich in die Niederterrasse hineinragende Kalk-Hochscholle des Isteiner Klotzes wechseln offene Felsbildungen mit einer charakteristischen Xerothermvegetation ab mit trockenwarmen Säumen und Gebüschen trockener Standorte. Auf diese Weise entstand auf kleinstem Gebiet ein wertvolles Vegetationsmosaik. Da die Temperaturen hier im Sommer sehr hoch sind (örtlich bis zu 70°C), ist die Vegetation, die man dort vorfindet, einzigartig. Im Norden angrenzend liegt das Waldgebiet Buchgraben, während südöstlich, oberhalb der Bahnlinie die etwas sanfter ansteigenden Rebhänge anschließen, die zu den Gemeinden Istein und Efringen-Kirchen gehören. Dort findet man reliktartig noch Reste alter Natursteinmauern und in Teilbereichen ist die traditionelle, kleinräumige Strukturierung, die auf kleine Parzellen zurückzuführen ist, noch erhalten. Eingestreut liegen außerdem Streuobstwiesen.

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Nutzung, Rahmenbedingungen und Ziele des Isteiner Klotzes

Nutzung:


Die zugänglichen Bereiche des Isteiner Klotzes und die Bereiche des Markgräfler Hügellandes weiter südlich werden vor allem genutzt für den Obst- und Weinbau. Das angrenzende Waldgebiet im Norden wird nur zum Teil forstwirtschaftlich genutzt.

Rahmenbedingungen:


Der Isteiner Klotz ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Außerdem wurde nahezu der gesamte als Wertgebiet definierte Bereich zu den Natura-2000-Schutzgbieten hinzugenommen. Die unter Naturschutz stehenden Bereiche grenzen an Bereiche, die als Landschaftsschutzgebiet definiert wurden.

Ziele:

• Sicherung von Lebensräumen trockenwarmer Standorte mit Vorkommen seltener und zum Teil gefährdeter Tier- und Pflanzenarten (Trocken- und Halbtrockenrasen, Trockengebüsche und- säume, flachgründige Felsstandorte)
• Strukturelle Aufwertung solcher Bereiche, die vergleichsweise intensiv als Rebland genutzt werden, durch Kleinstrukturen, die die traditionelle Nutzung dokumentieren und gleichzeitig Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten sind.