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Erfassung von Kleingewässern und Amphibien am Tüllinger Berg

Der Tüllinger Berg besitzt aus naturschutzfachlicher und landschaftsökologischer Sicht einen überregionalen Wert. Obstwiesen, Magerrasen, Weinberge, Gärten, Gehölze und Wald bilden ein abwechslungsreiches Mosaik unterschiedlicher Lebensräume. Auf Grund der naturräumlichen Gegebenheiten (Klima, Geologie, Böden) und der in Teilbereichen noch sehr extensiven Nutzung, haben sich insbesondere im Bereich der Weinberge und Obstwiesen Lebensgemeinschaften mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten erhalten können. In diesen Lebensräumen lag bisher der Schwerpunkt von naturschutzfachlichen Gutachten und Untersuchungen.
Es sind jedoch auch Gewässer und durch Wasser geprägte Lebensräume am Tüllinger Berg vorhanden. Da sie im Vergleich zu anderen Biotoptypen nur einen kleinen Flächenanteil ausmachen, haben sie bisher weniger Beachtung gefunden. Eine systematische Erhebung und Untersuchung der Quellen, Gräben, Bäche und vernässten Flächen hat bisher aus Sicht des Naturschutzes nicht stattgefunden. Mit dieser Untersuchung sollte diese Lücke geschlossen und der vorhandene Wissensstand ergänzt werden. Darüber hinaus wurden Maßnahmen vorgeschlagen, um die Qualität von Kleingewässern und vernässten Biotopstrukturen zu erhöhen und die Lebensbedingungen von wassergebundenen Organismen zu verbessern.


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