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Die Rheininsel (F)

Gebietsbeschreibung:


Zwischen dem Grand Canal d’Alsace und dem Altrhein liegt die größtenteils bewaldete Rheininsel. Der typische rhenanische Hartholzauwald ist nach der Absenkung der Grundwasserschicht des Rheins verschwunden. Im Bereich des Altrheins findet man nur wenig Flächen mit Weichholzauwald. Nördlich des Stauwerks liegen Kiesinseln und Altarme mit stehenden Wassern, die vom Rhein getrennt wurden. Das westliche Ufer ist stark besiedelt. Wie in den deutschen Trockenauen, findet man sehr trockene Stellen.


 



 

Nutzung, Rahmenbedingungen und Ziele der Rheininsel

Nutzung:


Der südliche Teil ist bewirtschaftet (Mais). Mittelfristig sollte diese Nutzung gewandelt werden.

Rahmenbedingungen:


Dieses Gebiet ist ein „Réserve de chasse“ (Jagdverbot). Die Erweiterung des Naturschutzgebiets „Petite Camargue Alsacienne“ wird auch die Rheininsel einschließen. Die Rheininsel ist auch ein FFH Gebiet.

Allgemeine Ziele:


Die Insel liegt im Erweiterungsgebiet des Naturschutzgebiets der Petite Camargue Alsacienne. Die Aufwertung der Altrheinarme auf der Insel oder auf dem deutschen Ufer könnte eine Verbindung für aquatische Säugetiere zwischen dem alten Rhein und dem Oberrhein sichern.

Im Norden:


Dieser Teil der Insel ist eine relativ junge Kiesablagerung (zwischen 10 und 80 Jahre alt).
• Aufwertung der jüngsten Teile und Förderung einer Hartholzwaldgesellschaft für die ältestesten

Wälder. Gleichzeitig kann man neue Trockenrasen schaffen. Eine ornithologische Station liegt auf der Insel, sie beobachtet die zahlreichen Zugvögel die hier vorkommen.

Im Süden:

• Sicherung des letzten Linden-Auwalds.
• Renaturierung der kultivierten Teile der Insel.
• Schaffung von Nahrungsgrundlagen für Enten, Reiher und wilden Gänsen durch die Sicherung und Pflege der Grünflächen.
• Sicherung der Orchideen in den Trockenrasen.