Freiwilliges Ökologisches Jahr
Aus der Weiler Zeitung, 01.09.2009
Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Truz beliebt / Drei Absolventinnen brechen zu neuen Ufern auf / Zwei Plätze wieder besetzt
Hatten eine lehrreiche und interessante Zeit beimTrinationalen Umweltzentrum: Eliane Wagner, Verena Landris und Lydia Simon absolvierten ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (v.l.)
Nach einer spannenden und vielseitigen Zeit ging gestern das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) im Trinationalen Umweltzentrum (Truz) für Eliane Wagner, Verena Landris und Lydia Simon zu Ende. Die drei jungen Frauen nutzten die Zeit, um in alle Arbeitsbereiche hineinzuschnuppern und sich wichtige Anregungen für ihr kommendes Studium zu holen.
Nach den mehr theoretisch geprägten Schuljahren war für alle drei die Zeit draußen, sei es bei Kursen der Umweltbildung oder der Arbeit mit den Ziegen, sei es bei der ökologischen Landschaftspflege und dem Pflanzen von Bäumen im Projekt Regiobogen besonders spannend.
Unter der organisatorischen Leitung der Landeszentrale für politische Bildung gibt es in Baden-Württemberg insgesamt 110 FÖJ-Plätze für interessierte junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Ein FÖJ erlaubt es, Erfahrungen in verschiedenen Bereichen des Umwelt- und Naturschutzes zu sammeln, erste Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu bekommen, Klarheit darüber zu erhalten wie die berufliche Zukunft aussehen soll, eigene Stärken kennenzulernen und Geld zu verdienen, sich auzuprobieren und persönlich zu wachsen.
Da zudem das FÖJ bei vielen Studiengängen als Praktikum anerkannt wird, gibt es regelmäßig zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber für die beschränkte Zahl von Plätzen. Das Truz ist daher besonders froh, dass es im vergangenen Bildungsjahr gleich drei Plätze besetzen konnte. Nach ihrer Zeit im Truz geht nun die Lörracherin Eliane für mindestens sechs Monate nach Neuseeland, die Offenburgerin Verena hat einen Studienplatz der Umweltnaturwissenschaften in Freiburg erhalten, und die Heidelbergerin Lydia wird in Darmstadt Psychologie studieren.
Während die drei jungen Frauen sich auf den Weg gemacht haben zu ihren neuen Aufgaben, werden im Truz schon die beiden neuen FÖJ-ler erwartet. Auch auf sie warten wieder interessante Aufgaben im Bereich der Umweltbildung und des Naturschutzes.
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